Abstract
Das konventionelle Radialschmieden stellt ein Verfahren zur Querschnittsreduktion an Voll- als auch Hohlprodukten dar. Durch die Kombination des inkrementellen Verfahrens mit dem kontinuierlichen Stauchprozess sind lokale Wandverdickungen möglich. Es ermöglicht somit im Rahmen der zunehmend geforderten Leichtbauweise die Substitution von Massivwellen durch gewichts- und kostenoptimierte Hohlprodukte. Des Weiteren ermöglicht das Axial-Radial-Umformen die Herstellung verschiedener Innenprofile über einem Dorn. Daher liegen die Vorteile des Verfahrens im Rationalisierungspotential, den günstigen Werkstück-eigenschaften in den umgeformten Bereichen, der großen Formenvielfalt sowie den erzielbaren Maß- und Formgenauigkeiten. Inhalt dieses Beitrages wird die Darstellung der zahlreichen Einflussfaktoren auf das Endprodukt beim Axial-Radial-Umformen sowie die Abbildung dieses komplexen Prozesses mittels der Finiten Elemente (FE) Software SIMUFACT sein. Das geschaffene Simulationsmodell wird anhand von Messwerten verifiziert, um daraufhin Verfahrenserweiterungen auszuloten.
| Titel in Übersetzung | 5.Analyse des Axial-Radial-Umformens mittels Finite-Elemente-Methode |
|---|---|
| Originalsprache | Deutsch |
| Seiten (von - bis) | 181-186 |
| Seitenumfang | 6 |
| Fachzeitschrift | Berg- und hüttenmännische Monatshefte : BHM |
| Jahrgang | 2012 |
| Ausgabenummer | Band 157, Heft 5 |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 2012 |
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