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Analysis of Microplastics in Biological Samples: Development and Application of Measurement Techniques

Titel in Übersetzung: Analyse von Mikroplastik in biologischen Proben: Entwicklung und Anwendung von Messverfahren
  • Marina Auer

Publikation: Thesis / Studienabschlussarbeiten und HabilitationsschriftenMasterarbeit

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Abstract

Kunststoffe sind ein zentraler Bestandteil des modernen Alltags, doch ihre Langlebigkeit wirft zunehmend Fragen nach einer möglichen Belastung des Menschen mit Mikroplastik auf. Nachweise in Blut, Plazenta, Lunge und Urin unterstreichen die Relevanz zuverlässiger Biomonitoring-Methoden. Diese Arbeit untersucht, ob sich Mikroplastik in Blut- und Urinproben mithilfe von Laser Direct Infrared (LDIR) Imaging, einer infrarotspektroskopischen Technik, nachweisen lässt. Dabei wurden nicht nur technische und methodische Aspekte, sondern auch ethische Rahmenbedingungen und Maßnahmen zur Kontaminationskontrolle berücksichtigt. Die Untersuchungen erfolgten unter strengen rechtlichen und ethischen Vorgaben, wobei Humanproben ausschließlich aus freiwilligen Spenden und tierische Proben aus Schlachtnebenprodukten stammten. Für die Probenaufbereitung wurden sowohl alkalische als auch oxidative Aufschlussverfahren getestet. Während sich Blut nach alkalischem Aufschluss unter kontrollierten Bedingungen für die LDIR-Analyse eignete, führten oxidative Verfahren zu problematischen Rückständen und Schaumbildung. Urinproben ließen sich hingegen aufgrund von Calciumphosphatausfällungen nicht zuverlässig messen. Parallel durchgeführte Blindproben ermöglichten die Identifizierung gerätebedingter Hintergrundsignale und trugen zur Sicherung der Datenqualität bei. Die Ergebnisse zeigen, dass der Nachweis von Mikroplastik in Blutproben mit LDIR grundsätzlich möglich ist und dass sich alkalische Verfahren als praktikabelste Option erwiesen. Für Urin sind zusätzliche Schritte notwendig, um mineralische Ausfällungen auszuschließen. Enzymatische Verfahren, die im Rahmen dieser Arbeit nicht praktisch erprobt wurden, erscheinen laut Literatur als vielversprechende Alternative. Damit bietet die Arbeit eine fundierte Einschätzung aktueller Herausforderungen und zeigt Wege zu harmonisierten, kontaminationsbewussten Verfahren im Biomonitoring auf.
Titel in ÜbersetzungAnalyse von Mikroplastik in biologischen Proben: Entwicklung und Anwendung von Messverfahren
OriginalspracheEnglisch
QualifikationDipl.-Ing.
Gradverleihende Hochschule
  • Montanuniversität
Betreuer/-in / Berater/-in
  • Khairnar, Ajay, Mitbetreuer (intern)
  • Meisel, Thomas C., Betreuer (intern)
Datum der Bewilligung19 Dez. 2025
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - 2025

Bibliographische Notiz

nicht gesperrt

UN SDGs

Dieser Output leistet einen Beitrag zu folgendem(n) Ziel(en) für nachhaltige Entwicklung

  1. SDG 3 – Gute Gesundheit und Wohlergehen
    SDG 3 – Gute Gesundheit und Wohlergehen

Schlagwörter

  • Mikroplastik
  • Biologische Proben
  • Human-Biomonitoring
  • Blutanalyse
  • Urinanalyse
  • Probenaufbereitung
  • Aufschlussmethoden
  • Alkalischer Aufschluss
  • Oxidativer Aufschluss
  • Enzymatischer Aufschluss
  • Filtration
  • Kontaminationskontrolle
  • Blindproben
  • Laser Direct Infrared (LDIR)
  • Polymeridentifizierung
  • Umweltmonitoring
  • Expositionsbewertung
  • Kunststoffbelastung
  • Analytische Methoden
  • Methodenentwicklung
  • Qualitätssicherung
  • Ethische Überlegungen
  • Menschliche Gesundheit

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