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Anwendung der Geostatistik zur Analyse radarinterferometrischer Senkungsbeobachtungen

Publikation: Beitrag in Fachzeitschrift › Artikel › Forschung

Abstract

Die Entwicklung moderner, meist satellitengestützter Monitoringmethoden in den letzten beiden Dekaden, allen voran die Radarinterferometrie, ermöglicht besonders in bebauten, städtischen Gebieten eine räumlich sehr dichte Erfassung von Bewegungen in relativ kurzen Zeitabständen. Aufgrund des nahezu flächenhaften Vorliegens der Messergebnisse, im Gegensatz zu den linienhaften Nivellementszügen, bietet sich die Möglichkeit, diese räumlich statistisch auszuwerten.
Im Rahmen einer Diplomarbeit an der TU Bergakademie Freiberg wurde die Anwendbarkeit geostatistischer Methoden zur Analyse radarinterferometrischer Senkungsbeobachtungen untersucht. In einer explorativen räumlichen Datenanalyse wurden Möglichkeiten erarbeitet, den Trend aus dem Datenbestand abzuleiten, sowie die trendreduzierten Residuen hinsichtlich lokaler Veränderlichkeit und Rauschen analysiert. Aus der geostatistischen Analyse wurde in weiterer Folge ein räumliches stochastisches Modell abgeleitet, auf Basis dessen Bodenbewegungen in nicht beobachteten Bereichen ausgewiesen und lokale Auftrittswahrscheinlichkeiten von Bodenbewegungselementen bestimmt wurden. Es wurde versucht über geostatistische Methoden die systematischen Lücken in dem PSI-Datensatz zu schließen und gleichzeitig, anhand der mitgelieferten Genauigkeitsmaße, die Eignung der PSI-Punkte als Grundlage für die Abschätzung von Bodenbewegungen untersucht.
Titel in ÜbersetzungAnwendung der Geostatistik zur Analyse radarinterferometrischer Senkungsbeobachtungen
OriginalspracheDeutsch
Seiten (von - bis)168-175
Seitenumfang8
FachzeitschriftBerg- und hüttenmännische Monatshefte : BHM
Jahrgang2014
AusgabenummerBand 159, Heft 4
PublikationsstatusVeröffentlicht - 2014

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