Abstract
Bei pyrometallurgischen Verfahren entstehen prozessbedingt große Mengen an feinen Reststoffen, die hohe Wertstoffgehalte, aber oft auch schädliche Elemente aufweisen. Um als kostengünstigere Alternative zur vollständigen Deponierung die Stäube mechanisch/physikalisch aufbereiten und wiedereinsetzen zu können, müssen sie erst in Hinsicht auf ihre aufbereitungstechnisch relevanten Eigenschaften charakterisiert werden. Dazu wurde eine Reihe von Stäuben aus der Eisen- und Stahlproduktion einer mehrdimensionalen Merkmalsklassenanalyse unterzogen. Es zeigt sich, dass ihre Wert- und Schadstoffe nicht aufgrund ihrer unterschiedlichen Verteilung auf Magnetisierbarkeitsklassen, wohl aber aufgrund ihrer Verteilung auf Kornklassen getrennt werden können. Die Methodik lässt sich auf andere metallurgische Sparten und andere Industriezweige übertragen.
| Titel in Übersetzung | Anwendung der Merkmalsklassenanalyse auf feinkörnige Reststoffe aus der Eisen- und Stahlindustrie |
|---|---|
| Originalsprache | Deutsch |
| Seiten (von - bis) | 244-250 |
| Seitenumfang | 7 |
| Fachzeitschrift | Berg- und hüttenmännische Monatshefte : BHM |
| Jahrgang | 2013 |
| Ausgabenummer | Band 158, Heft 6 |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 2013 |
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