Applicability of Geophysical methods for the prospection of Paleo-laterite deposits

Titel in Übersetzung: Anwendbarkeit geophysikalischer Methoden zur Prospektion von Laterit-Lagerstätten

Tereze Reke

Publikation: Thesis / Studienabschlussarbeiten und HabilitationsschriftenMasterarbeit

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Abstract

Bereits im 19. und 20. Jahrhundert wurde im Kraubath-Massiv – einem ophiolithischen Komplex in den Osteralpen – Lateriterz abgebaut. Dort sind die Lateriterzkörper zwischen Schichten neogener klastischer Sedimente eingelagert. Aufgrund des aufwendigen Transports und der geringen Qualität des Erzes wurde der Abbau der Lateriterzvorkommen jedoch eingestellt. Nun wird es erneut auf seine mögliche wirtschaftliche Verwertung hin untersucht. Die räumliche Verteilung und Dimension von Lateriterz kann mit Hilfe verschiedener geophysikalischer Methoden aufgelöst werden. Die Anwendbarkeit geophysikalischer Methoden in der Lateritprospektion wurde jedoch nur mit wenigen Methoden getestet in wenigen Fällen publiziert. In dieser Arbeit wurden die Lateriterzkörper unter Anwendung von vier geophysikalischen Methoden – elektrische Widerstandstomographie, Magnetik, Eigenpotential und Elektromagnetik – untersucht, um die Durchführbarkeit jeder der Methoden zur Abgrenzung diskreter Anomalien im Zusammenhang mit dem Lateriterz zu bewerten. Die Daten für die Untersuchung wurden im Rahmen von Geländeübungen in den Jahren 2016 bis 2021. Erhoben. Die erzielten Endergebnisse wurden durch individuell angepasste Auswertungen für jede angewandte geophysikalische Methode und jeden Standort erreicht. Die erhaltenen Ergebnisse bestätigen die Eignung jeder angewandten geophysikalischen Methode. Die ERT-Ergebnisse zeigten Zonen mit niedrigem Widerstand, die auf der Grundlage direkter Befunde aus dem Feld und einer Bohrung als Laterit interpretiert wurden. Einige unsichere Zonen mit niedrigem Widerstand, in denen keine eindeutigen Hinweise auf das Vorhandensein von Laterit vorlagen, wurden durch magnetische Daten ergänzt, die dazu beitrugen, die Position des Lateriterzkörpers zu bestimmen. Für die Untersuchungsgebiete wurden 3D-Modelle aus magnetischen Daten erstellt, die durch im Feld gemessene Suszeptibilitätswerte gestützt sind und Bereiche abdecken, die von den ERT-Profilen nicht erfasst wurden. Eigenpotential- und elektromagnetische Methoden lieferten zusätzliche Informationen zur Anpassung der ERT- und Magnetik-Ergebnisse, indem sie ungefähre Positionen der Erzkörper lieferten.
Titel in ÜbersetzungAnwendbarkeit geophysikalischer Methoden zur Prospektion von Laterit-Lagerstätten
OriginalspracheEnglisch
QualifikationMSc
Gradverleihende Hochschule
  • Montanuniversität
Betreuer/-in / Berater/-in
  • Scholger, Robert, Betreuer (intern)
  • Stucchi, Eusebio, Betreuer (extern), Externe Person
Datum der Bewilligung15 Dez. 2023
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - 2023

Bibliographische Notiz

nicht gesperrt

Schlagwörter

  • Laterit-Vorkommen
  • Elektrische Widerstandstomographie
  • Magnetik
  • Elektromagnetische Induktion
  • Eigenpotential
  • Geophysikalische Prospektion

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