Abstract
Die wachsende Nachfrage nach Batterien in der Elektromobilität und grünen Technologien hat die Besorgnis über die Nachhaltigkeit ihrer Lieferketten verstärkt, insbesondere bei kritischen Rohstoffen wie Kobalt, Lithium, Nickel und natürlichem Graphit. Diese Materialien stammen häufig aus Hochrisikoregionen, die durch schwache Regierungsführung, Umweltzerstörung und Menschenrechts-verletzungen gekennzeichnet sind. Um diese Herausforderungen zu bewältigen, ist die Nachhaltigkeits-Sorgfaltspflicht zu einem integralen Bestandteil verantwortungsvoller Beschaffungspraktiken geworden, geleitet von Rahmenwerken wie den Leitprinzipien der Vereinten Nationen, den OECD-Leitlinien und verbindlichen europäischen Vorschriften wie der Richtlinie über die Nachhaltigkeits-Sorgfaltspflichten von Unternehmen und der europäischen Batterieverordnung.
Diese Arbeit bewertet die Übereinstimmung von drei freiwilligen Nachhaltigkeitsstandards – IRMA, RMI und The Copper Mark – mit den Anforderungen der EU-Sorgfaltspflichten und konzentriert sich dabei auf wichtige standortbezogene Kriterien: Rückverfolgbarkeitssysteme, Risikobewertungen, Maßnahmenpläne zur Abhilfe, Audits, Beschwerdemechanismen, Stakeholder-Einbindung und transparente Berichterstattung.
Unter Anwendung eines Multi-Kriterien-Entscheidungsansatzes, insbesondere der Fuzzy-TOPSIS-Methode, wird die Effektivität dieser Standards systematisch bewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass IRMA eine starke Übereinstimmung aufweist, insbesondere bei Risikobewertungen und der Einbindung von Stakeholdern, während RMI in der Planung von Maßnahmen zur Abhilfe herausragt und The Copper Mark Stärken im Bereich der Audits zeigt. Dennoch untergraben anhaltende Defizite in der Rückverfolgbarkeit und der transparenten Berichterstattung die breitere Wirkung aller drei Standards. Eine Sensitivitätsanalyse bestätigt die Robustheit der Rangfolgen, wobei die Rückverfolgbarkeit als kritischer Faktor hervorgehoben wird.
Diese Arbeit bewertet die Übereinstimmung von drei freiwilligen Nachhaltigkeitsstandards – IRMA, RMI und The Copper Mark – mit den Anforderungen der EU-Sorgfaltspflichten und konzentriert sich dabei auf wichtige standortbezogene Kriterien: Rückverfolgbarkeitssysteme, Risikobewertungen, Maßnahmenpläne zur Abhilfe, Audits, Beschwerdemechanismen, Stakeholder-Einbindung und transparente Berichterstattung.
Unter Anwendung eines Multi-Kriterien-Entscheidungsansatzes, insbesondere der Fuzzy-TOPSIS-Methode, wird die Effektivität dieser Standards systematisch bewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass IRMA eine starke Übereinstimmung aufweist, insbesondere bei Risikobewertungen und der Einbindung von Stakeholdern, während RMI in der Planung von Maßnahmen zur Abhilfe herausragt und The Copper Mark Stärken im Bereich der Audits zeigt. Dennoch untergraben anhaltende Defizite in der Rückverfolgbarkeit und der transparenten Berichterstattung die breitere Wirkung aller drei Standards. Eine Sensitivitätsanalyse bestätigt die Robustheit der Rangfolgen, wobei die Rückverfolgbarkeit als kritischer Faktor hervorgehoben wird.
| Titel in Übersetzung | Benchmarking of standards |
|---|---|
| Originalsprache | Englisch |
| Qualifikation | MSc |
| Gradverleihende Hochschule |
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| Betreuer/-in / Berater/-in |
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| Datum der Bewilligung | 11 Apr. 2025 |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 2025 |
Bibliographische Notiz
nicht gesperrtUN SDGs
Dieser Output leistet einen Beitrag zu folgendem(n) Ziel(en) für nachhaltige Entwicklung
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SDG 12 – Verantwortungsvoller Konsum und Produktion
Schlagwörter
- Nachhaltigkeits-Sorgfaltspflichten
- EU-Vorschriften
- Freiwillige Nachhaltigkeitsstandards
- Batterie-Lieferketten
- Fuzzy-TOPSIS
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