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Bestimmung der Bruchzähigkeit an Wolframdrähten

  • Bernd Pascal Gludovatz

Publikation: Thesis / Studienabschlussarbeiten und HabilitationsschriftenDiplomarbeit

Abstract

Das Dotieren von Wolfram mit Kalium führt zusammen mit hohen Umformgraden zu einem Material, daß nach der Rekristallisation ein langgestrecktes Gefüge und dadurch hohe Kriechbeständigkeit aufweist. Aufgrund der hohen Rekristallisationstemperatur findet dieses Wolfram-Vacuum-Metallizing (WVM) in Drahtform vor allem in Elektroden für Entladungslampen der Lichttechnik und in Stehanoden der Medizintechnik Anwendung. Die Fertigung erfolgt über mehrere Walzschritte, gefolgt vom Ziehen der Drähte. Die dabei auftretende Längsspaltigkeit sollte im Zuge dieser Arbeit untersucht werden. Die Bruchzähigkeit wurde mithilfe von 3PB-Proben (3-Point-Bending) und DCB-Proben (Double-Cantilever-Beam) sowohl bei Raumtemperatur als auch bei höheren Temperaturen ermittelt. Aus durchgeführten EBSD-Untersuchungen (Electron Backscatter Diffration), AES-Untersuchungen (Auger Electron Spectroscopy) und einer Röntgen-Linienprofilanalyse sollte der Einfluß der Textur, der Chemie und der Versetzungsdichte auf die Zähigkeit analysiert werden. Mit den durchgeführten Untersuchungen wurden verschiedene Möglichkeiten erfolgreich eingesetzt, um die Bruchzähigkeit, vor allem in Längsrichtung bereits gewalzter Drähte, sowohl bei Raumtemperatur, als auch bei höheren Temperaturen, zu bestimmen.
Titel in ÜbersetzungInvestigation of the Fracture Toughness of Tungsten Wires
OriginalspracheDeutsch
QualifikationDipl.-Ing.
Betreuer/-in / Berater/-in
  • Pippan, Reinhard, Betreuer (intern)
Datum der Bewilligung15 Dez. 2006
PublikationsstatusVeröffentlicht - 2006

Bibliographische Notiz

nicht gesperrt

Schlagwörter

  • Wolfram WVM Draht Walzen Längsspaltigkeit 3 Punkt Biege Double Cantilever Beam Electron Backscatter Diffraction Auger Electron Spectroscopy Röntgen-Linienprofilanalyse Bruchzähigkeit

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