Characterization of the Kiirunavaara iron ore deposit for mineral processing with a focus on the high silica ore type B2

Titel in Übersetzung: Charakterisierung der Kiirunavaara Eisenerzlagerstätte bezüglich Aufbereitbarkeit mit Schwerpunkt auf dem silikatreichen Erztyp B2

Kari Pekka Niiranen

Publikation: Thesis / Studienabschlussarbeiten und HabilitationsschriftenDissertation

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Abstract

Die Eisenerzlagerstätte am Kiirunavaara zeigt derzeit einen eher niedrigen SiO2-Gehalt (ca. 2,3 bis 3,3% SiO2), aber es wird erwartet, dass er in den tieferen Teilen der Lagerstätte ansteigen wird. Im Jahr 2007 wurde ein Projekt „Silica in the Mine“ mit dem Ziel gestartet, ein vereinfachtes Verfahren im Labormaßstab in Bezug auf Aufbereitungseigenschaften zu entwickeln, um den Energieverbrauch und den SiO2 Gehalt der Magnetit-Konzentrate und weitere aufbereitungstechnische Eigenschaften des Roherzes vorherzusagen. Das erste Ziel dieser Studie war es, die Zerkleinerungs- und Aufbereitungstests, die im Ramen des Projekts „Silica in the Mine“ im Aufbereitungslabor von LKAB durchgeführt wurden, mit den Zerkleinerungs- und Aufbereitungstests im Labor des Lehrstuhls für Aufbereitung und Veredlung, Montanuniversität Leoben, zu vergleichen und zu ergänzen. Für diesen Zweck wurden drei ausgewählte Proben, die die Haupterztypen (B1, B2 und D) der Lagerstätte repräsentieren, nach der Methode der „Optimierten Zerkleinerungskette“ (OZK) zerkleinert. Daraus kann geschlossen werden, dass diese drei Erztypen einen Unterschied in ihrer Bruchcharakteristik aufweisen, was durch die Unterschiede in der Korngrößenverteilung der Zerkleinerungsprodukte sowie unterschiedlichen in dem maßspezifischen Energieverbrauch angezeigt wird. Eine wichtige Erkenntnis aus der Zerkleinerungstests im Labor des Lehrstuhls für Aufbereitung und Veredlung ist das untypische, korngrößenabhängige Zerkleinerungsverhalten. Dieses könnte mit der Textur des Magnetiterzes erklärt werden. Da offensichtlich der Anteil des SiO2-reichen Erztyps B2 in Zukunft zunehmen wird, wurden detaillierte Aufbereitungstests wurden für die prozessmineralogische Charakterisierung dieses Erztyps im Labor des Lehrstuhls für Aufbereitung und Veredlung im Sommer 2010 durchgeführt. Diese Tests kombinierten geologische, mineralogische und geochemische Daten mit aufbereitungstechnischen Eigenschaften wie Energieverbrauch, Korngrößenverteilung, Aufschlussgrad und Verwachsungen. Ein wesentlicher Teil dieser Studie waren die mineralogischen Untersuchungen mittels automatisierter Mineralogie (QEMSCAN®), um die modale Mineralogie, die Verteilung der Silikaten in den verschiedenen Korngrößenklassen nach der Zerkleinerung, die Verteilung von Silizium (Si) zwischen verschiedenen Silikaten sowie Aufschlussgrad und Verwachsungen von Magnetit und Silikaten zu untersuchen. Ein wichtiges Ergebnis dieser Studie war die Entdeckung von zwei Subtypen im Erztyp B2, die sich durch das Auftreten von Aktinolith im Subtyp B2-a unterscheiden. Das wird als Ursache für die unterschiedliche Mahlbarkeit (d.h. Bruchcharakteristik) dieser beiden Subtypen angesehen.
Titel in ÜbersetzungCharakterisierung der Kiirunavaara Eisenerzlagerstätte bezüglich Aufbereitbarkeit mit Schwerpunkt auf dem silikatreichen Erztyp B2
OriginalspracheEnglisch
QualifikationDr.mont.
Betreuer/-in / Berater/-in
  • Flachberger, Helmut, Beurteiler A (intern)
  • Prochaska, Walter, Beurteiler B (intern)
PublikationsstatusVeröffentlicht - 2015

Bibliographische Notiz

gesperrt bis null

Schlagwörter

  • Aufbereitung
  • Aufschlussgrad
  • Davis Rohrscheider
  • QEMSCAN
  • automatisierte Mineralogie
  • Magnetit
  • Aktinolith
  • LKAB
  • Kiirunavaara

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