Abstract
Die Holcim ist einer der größten Produzenten von Zement, Zuschlagstoffen, Beton und Asphalt weltweit. Vor einigen Jahren richtete die Holcim (Schweiz) AG eine Arbeitsgruppe „Rohstoffe” ein, um ihre Produktionsstandorte in Zentraleuropa hinsichtlich Sicherheit, Umweltstandards und Wirtschaftlichkeit zu optimieren. In diesem Rahmen startete die Holcim (Schweiz) AG im Sommer 2004 mit dem Lehrstuhl für Bergbaukunde am Department of Mineral Resources & Petroleum Engineering der Montanuniversität Leoben/Österreich ein Projekt, dessen Ziel es war herauszufinden, inwieweit ein Wechsel von patronierten Sprengstoffen hin zu losen Emulsionssprengstoffen einen sicherheitlichen, technischen und wirtschaftlichen Vorteil bringen würde. Die Ergebnisse der Studie zeigten, dass durch die Umstellung der Sprengarbeit auf lose vor Ort sensibilisierte Emulsionssprengstoffe, die Bohr- und Sprengkosten in einem Steinbruch um 20% und im zweiten Steinbruch um 50% gesenkt werden konnten. Diese Einsparungen ergaben sich im Wesentlichen aus der Vergrößerung des Bohrrasters auf Grund des höheren Bohrlochfüllungsgrades.
| Titel in Übersetzung | Einführung von vor Ort sensibilisierten Emulsionssprengstoffen in den Steinbrüchen der Holcim (Schweiz) AG - Ein Resümee nach eineinhalb Jahren |
|---|---|
| Originalsprache | Deutsch |
| Seiten (von - bis) | 414-420 |
| Seitenumfang | 7 |
| Fachzeitschrift | Berg- und hüttenmännische Monatshefte : BHM |
| Jahrgang | 2006 |
| Ausgabenummer | Band 151, Heft 10 |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 2006 |
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