Abstract
Die aktuellen Klimaziele und die schwankenden Energiepreise stellen für Unternehmen aller Branchen große Herausforderungen dar. Die DIN EN ISO 50001:2018 wurde mit der Intention geschaffen, Unternehmen bei der Einführung energieeffizienter Maßnahmen zu unterstützen. In diesem Kontext sind Energiemanagementsysteme ein wesentlicher Faktor, um den Energieeinsatz von Unternehmen und die Entwicklung der Energiekosten zu verbessern, die energiebezogene Leistung zu steigern und gleichzeitig zu Klimaschutz und Nachhaltigkeit beizutragen. Im Rahmen dieser Arbeit wurden Energiemanagementsysteme nach DIN EN ISO 50001:2018 untersucht und im Speziellen in der Anwendung für industrielle Prozesse analysiert. Der Definition von Energiekennzahlen fällt dabei eine wesentliche Rolle zu, da sie im Verlauf des Energiemonitorings die Voraussetzung für unternehmensspezifische Zielsetzungen und Zielerreichungen darstellen. Im theoretischen Teil werden die DIN EN ISO 50001 für Energiemanagementsysteme und die DIN ISO 50006 als Leitfaden für den Umgang mit Energieleistungskennzahlen betrachtet. Die Erstellung des Kennzahlensystems steht dabei im Mittelpunkt. Anschließend werden ausgewählte Praxisbeispiele und Case Studies untersucht und daraus die größten Herausforderungen und Best Practices im Energiemanagement und Energiemonitoring abgeleitet. Ebenfalls werden die Einführung eines Kennzahlensystems eines Maschinenbauunternehmens, das Energiemanagementsystem eines Automobilherstellers und die Einbindung von Energiemanagement in der Industrie 4.0 thematisiert. Im praktischen Teil der Arbeit wird die Entwicklung eines EnPI-basierten Energiemonitorungsystems für die Liebherr Werk Telfs GmbH beschrieben. Zunächst wird das Werk, sein Energiemanagementsystem und seine Energieverbrauchsstruktur detailliert analysiert und im Anschluss daran werden signifikante Energieverbraucher in einem Top-Down Ansatz identifiziert. Die bereits bestehenden Energiekennzahlen werden im Hinblick auf ihre Aussagekraft und Praktikabilität in der Anwendung bewertet und es werden Vorschläge zu ihrer Verbesserung gegeben. Für die identifizierten wesentlichen Verbraucher werden Energiekennzahlen definiert und erläutert, die im gesamten Werk und für Teilbereiche des Werkes angewandt werden können. Mit den teilweise vorhandenen Daten wird ebenfalls ein Monitoring der Kennzahlen für die vergangenen Jahre bzw. Monate durchgeführt. Zum Abschluss des praktischen Teils werden Handlungsempfehlungen für die Liebherr Werk Telfs GmbH gegeben, die sich durch die Begleitung des Unternehmens bei der Entwicklung seines Energiemonitoringsystems als sinnvoll oder notwendig herausgestellt haben. Zusätzlich werden Vorschläge abgeleitet, die dazu beitragen können, das Energiemanagementsystem des Unternehmens im Sinne eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses zu optimieren.
| Titel in Übersetzung | Development of a KPI-based energy monitoring system for Liebherr Werk Telfs GmbH in accordance with ISO 50001:2018 |
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| Originalsprache | Deutsch |
| Gradverleihende Hochschule |
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| Betreuer/-in / Berater/-in |
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| Datum der Bewilligung | 26 Juni 2026 |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 2026 |
Bibliographische Notiz
gesperrt bis 01-05-2031UN SDGs
Dieser Output leistet einen Beitrag zu folgendem(n) Ziel(en) für nachhaltige Entwicklung
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SDG 7 – Erschwingliche und saubere Energie
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SDG 13 – Klimaschutzmaßnahmen
Schlagwörter
- Energiemanagement
- Energiemonitoring
- Energiekennzahlen
- EnPI
- KPI
- ISO 50001
- ISO 50006
- Energiemanagementsystem
- kontinuierliche Verbesserung
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