Abstract
Die beim Schmelzen von Magnesium entstehenden Salzschlacken – ein Gemisch aus Abdecksalzen, Metalloxiden und metallischen Bestandteilen – müssen entweder deponiert oder aufgearbeitet werden. Für diese Art von gefährlichem Reststoff ist nun ein neues nasschemisches Verfahren in Entwicklung. Ziel dieser Verfahrensentwicklung ist es aus den vorliegenden magnesiumhaltigen Reststoffen (Salzschlacken unterschiedlichster Zusammensetzungen) sowohl den enthaltenen wiederverwendbaren Salzanteil zu extrahieren als auch durch einen nachfolgenden sauren Aufschluss die restliche Feststofffraktion in ein handelbares Produkt mit hoher Qualität umzuwandeln. Der Gewichtsanteil des bei der Aufarbeitung anfallenden inerten Rückstandes soll dabei so gering wie möglich sein. Ein weiterer wichtiger Aspekt des Konzeptes ist die Nutzung der bei der nasschemischen Aufarbeitung anfallenden Niedertemperaturwärme.
| Originalsprache | Deutsch |
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| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 15 Nov. 2017 |
| Veranstaltung | WerWasWo. Forschung@MUL 2017 - Montanuniversität Leoben, Leoben, Österreich Dauer: 13 Nov. 2017 → 28 Nov. 2017 |
Ausstellungen
| Ausstellungen | WerWasWo. Forschung@MUL 2017 |
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| Land/Gebiet | Österreich |
| Ort | Leoben |
| Zeitraum | 13/11/17 → 28/11/17 |
Schlagwörter
- Salzschlacke
- Recycling
- Verfahrensentwicklung
- Magnesium
Publikationen
- 1 Forschungsbericht
-
Abschlussbericht zur Entwicklung einer Aufarbeitungstechnologie für Salzschlacken
Angerer, T. & Antrekowitsch, H., 30 Jan. 2017, Montanuniversität Leoben, Lehrstuhl für Nichteisenmetallurgie. 42 S.Publikation: Buch/Bericht › Forschungsbericht › Transfer › Begutachtung
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