Abstract
Die Zementindustrie steht vor der Herausforderung, CO2-Emissionen durch den verstärkten Einsatz von CO2-armen Ersatzrohstoffen zu reduzieren. Die Schwankungen in der chemischen Zusammensetzung dieser Ersatzrohstoffe erfordern eine präzise Qualitätssteuerung. Im Zementwerk Wietersdorf wurde eine innovative, proaktive Qualitätssteuerung für die CO2-optimierte Rohmehlproduktion entwickelt, die durch die Kombination aus Inline-Analytik, automatisierter Rezepturanpassung und optimiertem Stoffstrommanagement eine konstante Rohmehlqualität sicherstellt. Zwei Inline-Analysatoren ermöglichen eine Echtzeitüberwachung der Zusammensetzung der Einsatzrohstoffe, wodurch Qualitätsabweichungen frühzeitig erkannt und Korrekturen umgehend vorgenommen werden können. Die entwickelte Steuerung wurde sowohl unter Standardbedingungen als auch in Versuchsproduktionen unter maximalem Ersatzrohstoffeinsatz erfolgreich validiert. Die Qualitätssteuerung gewährleistet eine stabile Produktion und unterstützt die CO2-Reduktionsstrategie der Alpacem Gruppe, indem es höhere Ersatzrohstoffraten bei spezifikationskonformer Rohmehlqualität ermöglicht.
| Originalsprache | Deutsch |
|---|---|
| Seiten (von - bis) | 315-322 |
| Seitenumfang | 8 |
| Fachzeitschrift | Berg- und hüttenmännische Monatshefte : BHM |
| Jahrgang | 170.2025 |
| Ausgabenummer | 6 |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 8 Mai 2025 |
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