Abstract
Im Jahr werden etwa 3,3 Mio. t Hauwerk durch den Sprengbetrieb am steirischen Erzberg gewonnen. Durch die Anreicherung zu Eisenerzkonzentrat fallen rund 3 % dieser 3,3 Mio. t an Körnungen <0,2 mm an. Die stoffliche Zusammensetzung des Klärteicheintrages entspricht jener der in die Erzgewinnung gelangenden Minerale: Spateisenstein, Ankerit, Calcit, Dolomit, Silikate. Die Feinanteile werden als Trübe über Rohrleitungen über 240 Höhenmeter in die Klärteiche des Typus Spülbecken mit Punkt- und Linieneinspülung verpumpt. Die Feststoffvolumenkonzentration in der Trübe liegt bei rund 8 %. Zurzeit ist am Erzberg ein genehmigtes Deponievolumen von ca. 1,7 Mio. m³ vorhanden, was bei oben genannten Daten eine Produktions-dauer von 35 Jahren ermöglicht. Neben den Dammbauwerken, den Bertrieb und der Sicherheitstechnik wird der Beurteilung der Dispersität und der chemischen Zusammensetzung des Schlammteich- inhalts dem besonderes Augenmerk geschenkt. Der Standort auf den Sturzhalden in Hintererzbergtal wird gesondert diskutiert. Der Erzbach im Hintererzbergtal wurde auf eine Höhe von 50 – 100 m überstürzt.
| Titel in Übersetzung | Investigations on the tailings disposal at the Styrian Erzberg |
|---|---|
| Originalsprache | Deutsch |
| Qualifikation | Dipl.-Ing. |
| Betreuer/-in / Berater/-in |
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| Datum der Bewilligung | 16 Dez. 2005 |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 2005 |
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