Ferritische Hochtemperaturlegierungen

Christoph Schindelbacher

Publikation: Thesis / Studienabschlussarbeiten und HabilitationsschriftenDiplomarbeit

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Abstract

Eisenaluminide mit ferritischer Matrix besitzen aufgrund ihrer geringen Dichte, der guten Wärmeleitfähigkeit, der guten Korrosions- und Oxidationseigenschaften bei erhöhten Temperaturen Potential für Hochtemperaturanwendungen. Die Matrix des Gefüges kann, abhängig von der Zusammensetzung, in einer ungeordneten A2-Struktur als α-(Fe,Al), in einer geordneten B2-Struktur als α2-FeAl oder in einer geordneten D03-Struktur als Fe3Al vorliegen. Im Fall einer ungeordneten Matrix kubisch-raumzentrierter Kristallstruktur laufen thermisch aktivierte Prozesse relativ schnell ab. Zur Steigerung der Festigkeit und Kriechbeständigkeit steht eine Vielzahl von Mechanismen zur Verfügung. Ausscheidungshärtung, im Speziellen die Bildung von inkohärenten Laves-Phasen, steht im Zentrum der vorliegenden Arbeit. Der aktuelle Stand der Technik von Eisenaluminiden wurde in einer Literaturstudie erarbeitet, sowie das Gefüge von unterschiedlichen Probelegierungen charakterisiert.
Titel in ÜbersetzungFerritic high temperature alloys
OriginalspracheDeutsch
QualifikationDipl.-Ing.
Betreuer/-in / Berater/-in
  • Mayer, Svea, Mitbetreuer (intern)
  • Clemens, Helmut, Betreuer (intern)
  • Godor, Flora, Mitbetreuer (intern)
Datum der Bewilligung30 Okt. 2015
PublikationsstatusVeröffentlicht - 2015

Bibliographische Notiz

gesperrt bis 22-09-2020

Schlagwörter

  • Eisenaluminium (FeAl)
  • Laves-Phase
  • Ferrit
  • Gefügecharakterisierung
  • Hochtemperaturwerkstoff

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