Feuchtebestimmung von Einsatzstoffen im Stahlwerk

Nikolaus Voller

Publikation: Thesis / Studienabschlussarbeiten und HabilitationsschriftenMasterarbeit

Abstract

Wasserstoff- bzw. Wassereintrag im Stahlwerk sind in der eisen- und stahlerzeugenden Industrie bekannte Risiken. Um Ansätze für eine sensorgestützte Überwachung zu realisieren, wurden, nach grundlegender Recherche über verschiedene Messprinzipien, Testmessungen am Lehrstuhl für Verfahrenstechnik des industriellen Umweltschutzes der Montanuniversität Leoben sowie am Standort der voestalpine Stahl Donawitz GmbH durchgeführt. Da sich der Korngrößenbereich der Einsatzstoffe von pulverförmigen bis hin zu faustgroßem granularem Schüttgut erstreckt, wurden für die nähere Untersuchung die Leitfähigkeits- und Kapazitätsmessung, die Infrarotreflexionsmessung und die Analyse mittels Mikrowellentechnik ausgewählt. Die Messergebnisse hängen stark von den jeweiligen Messprinzipien (Kontaktmessung oder elektromagnetische Messung) sowie dem zu untersuchenden Material ab. Mittels Kontaktmessung bei pulverförmigen Stoffen ist lediglich eine überblicksmäßige Feuchtebestimmung möglich. Hingegen können stückige und porenarme Materialien mit der Infrarotreflexionsmethode einfach analysiert werden. Prinzipiell weisen elektromagnetische Messverfahren für Online-Messungen im industriellen Einsatz Vorteile gegenüber Kontaktmessungen auf.
Titel in ÜbersetzungMoisture analysis of input materials in steel mills
OriginalspracheDeutsch
QualifikationDipl.-Ing.
Gradverleihende Hochschule
  • Montanuniversität
Betreuer/-in / Berater/-in
  • Weiß, Christian, Betreuer (intern)
Datum der Bewilligung1 Juli 2020
PublikationsstatusVeröffentlicht - 2020

Bibliographische Notiz

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Schlagwörter

  • Feuchtemessung
  • Leitfähigkeit
  • Kapazität
  • Infrarot
  • Mikrowelle
  • Kontaktmessung
  • elektromagnetische Messung

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