Geochemical investigations in the Mur River catchment (Styria)

Titel in Übersetzung: Geochemische Untersuchungen im Einzugsgebiet der Mur (Steiermark)

Tanja Verena Oksakowski

Publikation: Thesis / Studienabschlussarbeiten und HabilitationsschriftenMasterarbeit

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Abstract

Die Mur hat eine Länge von 453 km und ein Gesamteinzugsgebiet von 13.824 km². 290 km des Flusses fließen durch die Steiermark. In diesem Bundesland hat die Mur ein Einzugsgebiet von etwa 9400 km². Entlang der 290 km, die im Planungsraum MUR im Zuständigkeitsbereich der Steiermark liegen, sind insgesamt 424 Messpunkte zu finden. Die Daten dieser Messstellen sind über die H2O-Datenbank des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus öffentlich abrufbar. 33 dieser Messstellen besitzen Schwermetallmessungen, also im Gewässer gemessene Parameter in der fließenden Welle (F-Parameter) oder im Sediment (S-Parameter). Weiters sind Daten des Geochemischen Atlas von Österreich verfügbar. Diese wurden begutachtet und zur Auswertung herangezogen. Zusätzlich wurden die Daten von 10 Sedimentproben um Leoben ausgewertet. Mit Hilfe aller Daten wurden Schwermetallanomalien im gesamten Einzugsgebiet der Mur einschließlich der Mürz, in Wasser und Sediment ermittelt, sowie der Zusammenhang von Schwermetallen in Wasser- und Sedimentproben untersucht. Die Datenbank des Geochemischen Atlas von Österreich bietet Rückschlüsse auf die geogene Hintergrundbelastung. Erhöhte Messwerte im Geochemischen Atlas bilden nicht immer die Daten der H2O-Datenbank ab und umgekehrt. An den Standorten mit erhöhten Werten der H2O-Datenbank ohne erhöhte Werte im Bachsedimente Layer ist mit anthropogenem Einfluss zu rechnen. Beispiel dafür ist eine Messstelle am Vordernbergerbach. Sie weist oft erhöhte Werte sowohl in der Wasser- als auch in der Sedimentprobe auf, diese werden aber nicht im Geochemischen Atlas abgebildet. Dies lässt auf einen Zusammenhang mit der nahegelegenen Industrie schließen. In der zu dieser Messstelle korrespondierenden Probenahmestelle in Leoben konnten die überdurchschnittlichen Messergebnisse nur für wenige Elemente reproduziert werden. Zusätzlich dazu wurde beobachtet, dass erhöhte Messwerte in einer Sedimentprobe an einer Messstelle nicht im Zusammenhang mit erhöhten Messwerten der Wasserprobe stehen. Es ergibt sich kein Zusammenhang zwischen einem erhöhten Durchfluss und einer erhöhten oder niedrigeren Schwermetallkonzentration in der Wasserprobe.
Titel in ÜbersetzungGeochemische Untersuchungen im Einzugsgebiet der Mur (Steiermark)
OriginalspracheEnglisch
QualifikationDipl.-Ing.
Gradverleihende Hochschule
  • Montanuniversität
Betreuer/-in / Berater/-in
  • Rantitsch, Gerd, Betreuer (intern)
Datum der Bewilligung1 Juli 2022
PublikationsstatusVeröffentlicht - 2022

Bibliographische Notiz

nicht gesperrt

Schlagwörter

  • Mur
  • Steiermark
  • Geochemie
  • Flussedimente

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