Abstract
Ziel dieser Arbeit war die Entwicklung eines photoreaktiven Harzsystems, das selektiv durch Licht verschiedener Wellenlängen vernetzt und wieder abgebaut werden kann. Dazu wurde ein duales Konzept verfolgt, bei dem eine Thiol-En-Reaktion die Vernetzung unter 405 nm ermöglichte, während eine im Netzwerk immobilisierte Photosäure unter 365 nm aktiviert werden sollte, um Imin-Bindungen zu spalten und den Abbau so einzuleiten.
Die wesentlichen Teilziele – Synthese und säureaktivierter Abbau der Imin-Komponenten, erfolgreiche Einbindung des Photosäuregenerators, Nachweis seiner Aktivierbarkeit und Wellenlängenorthogonalität von Initiator und Photosäure – konnten erreicht werden. Im finalen Harzsystem blieb jedoch hinsichtlich des Abbaus ein signifikanter Unterschied zwischen belichteten und unbelichteten Proben aus, was ein möglicher Hinweis auf eine unzureichende Säureaktivierung oder eingeschränkte Mobilität im Netzwerk ist.
Zukünftige Arbeiten könnten daher auf eine Optimierung der Netzwerkdichte, die Auswahl effizienterer Photosäuregeneratoren sowie die Untersuchung von Diffusions- und Konzentrationsverhältnissen der aktivierten Säure abzielen. Trotz Limitierungen liefert die Arbeit wichtige Erkenntnisse zu säureaktivierter Iminspaltung in Harzsystemen und Netzwerken und schafft eine Grundlage für die Entwicklung reversibler Photopolymere.
Die wesentlichen Teilziele – Synthese und säureaktivierter Abbau der Imin-Komponenten, erfolgreiche Einbindung des Photosäuregenerators, Nachweis seiner Aktivierbarkeit und Wellenlängenorthogonalität von Initiator und Photosäure – konnten erreicht werden. Im finalen Harzsystem blieb jedoch hinsichtlich des Abbaus ein signifikanter Unterschied zwischen belichteten und unbelichteten Proben aus, was ein möglicher Hinweis auf eine unzureichende Säureaktivierung oder eingeschränkte Mobilität im Netzwerk ist.
Zukünftige Arbeiten könnten daher auf eine Optimierung der Netzwerkdichte, die Auswahl effizienterer Photosäuregeneratoren sowie die Untersuchung von Diffusions- und Konzentrationsverhältnissen der aktivierten Säure abzielen. Trotz Limitierungen liefert die Arbeit wichtige Erkenntnisse zu säureaktivierter Iminspaltung in Harzsystemen und Netzwerken und schafft eine Grundlage für die Entwicklung reversibler Photopolymere.
| Titel in Übersetzung | Imines as Chemical Cleavage Points in Polymeric Networks for Degradable 3D Printing Materials |
|---|---|
| Originalsprache | Deutsch |
| Qualifikation | Dipl.-Ing. |
| Gradverleihende Hochschule |
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| Betreuer/-in / Berater/-in |
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| Datum der Bewilligung | 26 Juni 2026 |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 2026 |
Bibliographische Notiz
nicht gesperrtSchlagwörter
- Imin
- Synthese
- Abbau
- polymere Netzwerke
- Photosäure
- 3D-Druck
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