Managed Pressure Drilling (MPD) as tool to optimize formation damage

Erwin Fischbacher

Publikation: Thesis / Studienabschlussarbeiten und HabilitationsschriftenMaster Thesis (Universitätslehrgang)Begutachtung

Abstract

Ein Hauptziel ist es ein Bohrloch während Bohrung und Komplettierung hinsichtlich der Produktion zu optimieren. Spülung wird während traditioneller Bohrmethoden als primäre Barriere gegen den Formationsdruck eingesetzt, und erzeugt dabei Formationsschädigungen. Wenn Formations- und Porendruck eng beieinander liegen, oder der Formationsdruck durch Förderung abgesunken ist, können konventionelle Bohrmethoden nicht angewandt werden. Managed pressure drilling (MPD) kann in verschiedenen technischen Umsetzungen erfolgen und bietet dabei die Möglichkeit ein bestimmtes Drucklevel über dem Formationsdruck zu halten. Semi- und volldynamische Kerntests werden herangezogen um den Einfluss von Überdruck auf die Formationsschädigung zu untersuchen. Hauptziel dieser Diplomarbeit ist es den Einfluss von Spülungsdruck auf die Formationsschädigung zu untersuchen. Es wird eine Methode vorgestellt, die es ermöglicht die Laborergebnisse auf Reservoir Bedingungen umzulegen. Das Ergebnis dieser Arbeit zeigt die Verteilung der Spülungsverluste. Daraus kann die lokale Formationsschädigung in Abhängigkeit der Zirkulationsdauer bestimmt werden. Anhand einer simulierten Bohrung wird die lokale Formationsschädigung in Abhängigkeit von Filtratverlust, Schädigung durch den internen Filterkuchens und migrierender Partikel bestimmt.
OriginalspracheEnglisch
QualifikationDipl.-Ing.
Betreuer/-in / Berater/-in
  • Thonhauser, Gerhard, Betreuer (intern)
PublikationsstatusVeröffentlicht - 18 Okt. 2005

Schlagwörter

  • Managed Pressure Drilling / Kern-Tests / Filter-Kuchen-Kompressibilitaet / Feststoff-Migration / Filtrations-Tiefe / Permeabilitätsschädigung

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