Metallurgische Anforderungen in Bezug auf die Sauergasbeständigkeit von Langprodukten

Thomas Vogl

Publikation: Thesis / Studienabschlussarbeiten und HabilitationsschriftenDiplomarbeit

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Abstract

In der vorliegenden Arbeit wurden Untersuchungen zur Charakterisierung der Sauergasbeständigkeit von zwei unterschiedlichen Stählen (28Mn6, C50) in Abhängigkeit ihrer Herstellroutine und ihres Verarbeitungszustandes durchgeführt. Es sollte festgestellt werden, ob die neue Herstellroutine eine Verbesserung der Sauergasbeständigkeit bewirkt. Der Rohrwerkstoff (28Mn6 , 28Mn6-TK) als auch der Walzdraht (C50-WD, C50-WD-TK) in beiden Modifikationen kann als vollkommen resistent gegenüber einem sulfide-stress-cracking und hydrogen-induced-cracking Angriff eingestuft werden. Nachdem bei diesen Werkstoffen bereits die konventionell hergestellte Variante beständig ist, bringt die Modifizierung der Herstellroute keine Verbesserung. Beim Profildraht ist die Aussage bezüglich der Beständigkeit differenzierter. Die SSC-Beständigkeit ist laut diesen Tests bei der modifizierten Sorte (C50-PD-TK) um eine Nuance schlechter als beim konventionell hergestellten C50-PD. Um diese Tendenz zu 100 Prozent zu bestätigen, müsste jedoch die Probenanzahl erhöht werden, da Korrosionsversuche einer starken Streuung unterliegen. Bei der Beanspruchung auf hydrogen-induced-cracking konnte die neue Herstellroute tatsächlich eine Verbesserung in Bezug auf die HIC-Parameter bewirken.
Titel in ÜbersetzungMetallurgy requirements of long products relating to the sour gas stability
OriginalspracheDeutsch
QualifikationDipl.-Ing.
Betreuer/-in / Berater/-in
  • Mori, Gregor Karl, Betreuer (intern)
Datum der Bewilligung3 Apr. 2009
PublikationsstatusVeröffentlicht - 2009

Bibliographische Notiz

gesperrt bis null

Schlagwörter

  • SSC HIC sulfid stress cracking hydrogen induced cracking H2S Sauergas

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