Abstract
Das von der Europäischen Kommission entwickelte Rahmenwerk für den Product Environmental Footprint (PEF) soll einheitliche und reproduzierbare Ökobilanzen (LCAs) fördern. Spezifische Regeln für einzelne Produktkategorien (PEFCRs) können durch die Entwicklung eines repräsentativen Produkts (RP) erstellt werden, das sowohl die Modellierungsanforderungen definiert als auch als quantitativer Maßstab für ein durchschnittliches Produkt dient. Da sich die PEF-Methodik noch in der Entwicklung befindet, untersucht diese Arbeit ausgewählte Aspekte mit dem Ziel, zu seiner Weiterentwicklung beizutragen. Die Arbeit umfasst eine systematische Zerlegung des PEF- und des PEFCR-Leitfadens in einzelne methodische Vorgaben, die anschließend auf ihre interne Konsistenz geprüft wurden. Der Vergleich zeigt vier unstimmige Vorgaben und mehrere Redundanzen auf. Daher empfiehlt diese Studie, beide Dokumente zu einem einheitlichen Leitfaden zusammenzufassen. Weiters wurden zwei PEFCRs verglichen, um die Konsistenz ihrer Umsetzung zu bewerten. Trotz der allgemeinen Übereinstimmung mit den Rahmendokumenten wurden erhebliche Unterschiede in Struktur, Detaillierungsgrad und Elementen wie der Produktlebensdauer festgestellt. Die identifizierten unstimmigen Vorgaben der übergeordneten Leitfäden führen zu unklarer Umsetzung in den untersuchen PEFCRs. Zur Bewertung der Reproduzierbarkeit wurde ein RP anhand der bereitgestellten Dokumentation nachmodelliert. Anfängliche Abweichungen von den Benchmark-Ergebnissen waren auf unzureichende Dokumentation und Modellierungsfehler zurückzuführen. Nach iterativen Verbesserungen lagen alle Lebenszyklusphasen im Bereich von ± 2,5 % vom Benchmark. Um benutzerbedingte Variabilität zu minimieren, wird die Bereitstellung disaggregierter RP-Modelle empfohlen, die mit gängiger LCA-Software kompatibel sind und sich mit unternehmensspezifischen Daten anpassen lassen. Die Environmental Footprint 3.1-Datenbank wurde hinsichtlich ihrer Fähigkeit bewertet, verschiedene Produktkonfigurationen des ausgewählten RP darzustellen. Während die Materialabdeckung weitgehend ausreichend war, bleibt die regionale Spezifität begrenzt, da die meisten Datensätze auf europäischen oder globalen Durchschnittswerten basieren. Die Einbeziehung teilweise anpassbarer Datensätze würde die Anwendbarkeit verbessern. Die Studie zeigt das Potenzial der PEF-Methode, ihre Ziele zu erreichen, wobei jedoch in mehreren Aspekten noch Verfeinerungen erforderlich sind.
| Titel in Übersetzung | Methodische Analyse ausgewählter Product Environmental Footprint Category Rules und Modellierung eines Repräsentativen Produkts |
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| Originalsprache | Englisch |
| Qualifikation | MSc |
| Gradverleihende Hochschule |
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| Betreuer/-in / Berater/-in |
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| Datum der Bewilligung | 19 Dez. 2025 |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 2025 |
Bibliographische Notiz
nicht gesperrtUN SDGs
Dieser Output leistet einen Beitrag zu folgendem(n) Ziel(en) für nachhaltige Entwicklung
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SDG 7 – Erschwingliche und saubere Energie
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SDG 12 – Verantwortungsvoller Konsum und Produktion
Schlagwörter
- PEF
- PEFCR
- LCA
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