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Mineralogical Characterization and Recovery Potential of Zircon and Phosphate Minerals from Ilmenite-rich Heavy Mineral Sand Tailings

Publikation: Beitrag in FachzeitschriftArtikelForschung

Abstract

Die mineralogischen Eigenschaften sowie das Aufbereitungsverhalten von Zirkon- und Phosphatmineralen in ilmenitreichen Schwermineralsanden wurden untersucht. Ausgangsproduktstrom war ein Bergeprodukt einer ukrainischen Aufbereitungsanlage. Basierend auf einer umfassenden Merkmalsklassenanalyse zeigt sich eine deutliche Anreicherung von Zirkon, Monazit und Xenotim in der Feinfraktion (< 200 µm). Diese Minerale wurden im Zuge der Untersuchungen als Träger kritischer Rohstoffe, insbesondere der Reihe der Seltenerdmetalle, Scandium und Hafnium, identifiziert. Element-Mappings mit dem Rasterelektronenmikroskop zeigten, dass Scandium nicht nur in verwittertem Ilmenit, sondern auch in Zirkon eingebaut ist. Erste Aufbereitungsversuche mittels Coronawalzenscheider zeigten, dass insbesondere Zirkon oberflächenhafte Veränderungen (Eisenoxidbeschichtungen) aufweist. Was die Selektivität von Zirkon maßgeblich beeinflusst. Diese oberflächenbedingten Veränderungen stellen eine wesentliche Einschränkung für ein effizientes Zirkonausbringen dar. Dieses spezifische Bergeprodukt stellt somit eine potenzielle sekundäre Quelle kritischer Rohstoffe dar, deren Nutzung jedoch gezielter Vorbehandlungsschritte erfordert.
OriginalspracheDeutsch
Seiten (von - bis)316-322
Seitenumfang7
FachzeitschriftBerg- und hüttenmännische Monatshefte : BHM
Jahrgang2026
AusgabenummerVolume 171, Issue 6
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - 4 Mai 2026

Schlagwörter

  • kritische Rohstoffe
  • seltene Erden
  • Schwermineralsande
  • Bergeaufbereitung

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