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Neue Ansätze zur Rückgewinnung von kritischen Rohstoffen aus ausgewählten Abfallströmen in Österreich

  • Kerstin Pfandl

Publikation: Thesis / Studienabschlussarbeiten und HabilitationsschriftenDissertation

Abstract

Die Exportrestriktionen Chinas für Seltene Erden und die daraus folgenden Lieferengpässe und rapiden Preisanstiege 2010 und 2011 kennzeichnen die Geburtsstunde intensiver Diskussionen über „kritische Rohstoffe“ (Wall 2014). Es folgte die Veröffentlichung einer kritischen Rohstoffliste für die Europäische Union durch die Europäische Kommission im Jahr 2011 (EK 2011). Im Jahr darauf wurde auch in Österreich die erste Liste mit kritischen Rohstoffen für Österreich vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technik veröffentlicht (BMVIT 2012). Die vorliegende Dissertation dokumentiert in erster Linie die Möglichkeiten und Grenzen der Rückgewinnung von kritischen Rohstoffen aus Abfallströmen aus Abfallbehandlungsanlagen und aus industriellen Reststoffen. Sie setzt also am Ende abfallwirtschaftlicher und industrieller Verfahren an, weshalb auch Rostasche aus Müllverbrennungsanlagen (MVA-Rostasche), Elektro- und Elektronikschrott aus der Metallaufbereitung (E-Schrott), Schrott aus der mechanisch-biologischen Behandlung (MBA-Schrott) sowie Polierschlamm und Neutralisationsgips aus der glaserzeugenden Industrie im Fokus stehen. Theoretische Rohstoffpotentiale wurden auf Basis von Literaturdaten und der im Zuge dieser Arbeit durchgeführten Sortieranalysen und chemischen Untersuchungen identifiziert, Stoffflüsse bzw. Senken erhoben, Methoden zur Rückgewinnung kritischer Rohstoffe recherchiert, weiterentwickelt und letztlich in praktischen Versuchen erprobt. Hauptsächlich kamen mechanische Aufbereitungstechniken (Siebung, Magnetscheidung, Sensortechnik) zur Aufkonzentration der kritischen Rohstoffe zum Einsatz. Waren mechanische Aufbereitungstechniken nicht geeignet die ausgewählten Elemente anzureichern, wurde auf chemische Verfahren wie z.B. Fällung zurückgegriffen. Ergebnisse dieser Dissertation sind unter anderem das theoretische Rohstoffpotential von MVA-Rostasche, feinem E-Schrott und MBA-Schrott sowie Konzepte zur Aufkonzentration von kritischen Rohstoffen für die Abfallströme MVA-Rostasche, E-Schrott und Neutralisationsgips.
Titel in ÜbersetzungA new approach for the recovery of critical raw materials from selected Austrian waste streams
OriginalspracheDeutsch
QualifikationDr.mont.
Gradverleihende Hochschule
  • Montanuniversität
Betreuer/-in / Berater/-in
  • Antrekowitsch, Helmut, Beurteiler B (intern)
  • Pomberger, Roland, Beurteiler A (intern)
PublikationsstatusVeröffentlicht - 2021

Bibliographische Notiz

gesperrt bis 07-01-2026

UN SDGs

Dieser Output leistet einen Beitrag zu folgendem(n) Ziel(en) für nachhaltige Entwicklung

  1. SDG 9 – Industrie, Innovation und Infrastruktur
    SDG 9 – Industrie, Innovation und Infrastruktur
  2. SDG 11 – Nachhaltige Städte und Gemeinschaften
    SDG 11 – Nachhaltige Städte und Gemeinschaften
  3. SDG 12 – Verantwortungsvoller Konsum und Produktion
    SDG 12 – Verantwortungsvoller Konsum und Produktion

Schlagwörter

  • kritische Rohstoffe
  • Recycling
  • Metallrecycling
  • Nebenprodukt
  • Elektro- und Elektronik-Altgeräte
  • EAG
  • Rostasche
  • Neutralisationsgips
  • Polierschlamm
  • Metallrückgewinnung
  • mechanische Aufbereitung
  • Seltene Erden
  • Antimonabscheidung
  • XRF
  • sensorgestützte Sortierung
  • mechanisch-biologische Behandlung
  • Schrott

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