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New technologies - New dangers An expanded approach to risk assessment for Dual Use Technologies

Titel in Übersetzung: Neue Technologien - Neue Gefahren Ein erweiterter Ansatz für die Risikobewertung von Dual Use Technologien

Publikation: Thesis / Studienabschlussarbeiten und HabilitationsschriftenMasterarbeit

Abstract

In den Mitgliedstaaten der Europäischen Union gibt es bis zu 27 verschiedene Definitionen des Begriffs ¿Dual-Use-Technologien¿. Darüber hinaus gibt es derzeit weder in der Europäischen Union noch auf internationaler Ebene einen einheitlichen Rahmen für die Risikobewertung. Dafür gibt es mehrere Gründe. Zum einen liegt es an der Komplexität der betreffenden Technologien und an der jeweiligen Hoheitsgewalt der einzelnen Länder über die Ausfuhrkontrollen, was zu uneinheitlichen Bewertungen führt. Zudem sind bestehende Systeme ¿ wie das Wassenaar-Abkommen ¿ freiwilliger Natur, und der wirtschaftliche Wettbewerb zwischen den Nationen ist ein weiterer Faktor. Ebenso entscheidend ist die Tatsache, dass diese Bewertungen in der Regel nicht mit den technologischen Entwicklungen Schritt halten können. Technologien, die sowohl für militärische als auch für zivile Zwecke genutzt werden können, werden als ¿Dual-Use-Technologien¿ bezeichnet. Rasante neue Entwicklungen haben das Verhältnis zwischen Wissenschaft und Gesellschaft an einen Scheideweg gebracht. Neue Technologien können neue Risiken für die Menschen mit sich bringen. Beispiele für solche Technologien sind künstliche Intelligenz, Robotik und Drohnen. Innerhalb der Europäischen Union unterliegen der Export, der Transit und die Vermittlung bestimmter Technologien sowie deren Transfer innerhalb der EU und an andere Wirtschaftsmächte strengen Vorschriften. Es ist klar, dass im weitesten Sinne fast jede Technologie für Dual-Use-Anwendungen angepasst werden kann. Bestimmte Bereiche und technologische Möglichkeiten erfordern jedoch erhöhte Aufmerksamkeit und Überlegung. Angesichts des sich beschleunigenden Tempos der technologischen Entwicklung und der raschen Verbreitung neuer technologischer Anwendungen sowie ihrer zunehmenden Komplexität ist es generell von Vorteil, die Risiken von Technologien so früh wie möglich zu bewerten und zu evaluieren, vorzugsweise zu Beginn des Forschungszyklus. Dieser Beitrag untersucht bestehende Bewertungsmethoden und schlägt die Entwicklung eines aktualisierten Rahmens für die Risikobewertung bekannter Dual-Use-Technologien vor, mit dem Ziel, diesen auf neuartige Technologien anzuwenden, die für zivile Zwecke bestimmt sind, aber in mehreren Bereichen disruptive Auswirkungen haben könnten. Das Ergebnis ist ein multidimensionales Instrument zur Risikobewertung und -kartierung, das in verschiedenen Wissenschaftsbereichen und in unterschiedlichen Phasen eines Forschungsprojekts eingesetzt werden kann.
Titel in ÜbersetzungNeue Technologien - Neue Gefahren Ein erweiterter Ansatz für die Risikobewertung von Dual Use Technologien
OriginalspracheEnglisch
Gradverleihende Hochschule
  • Montanuniversität
Betreuer/-in / Berater/-in
  • Spijker, Christoph, Betreuer (intern)
Datum der Bewilligung26 Juni 2026
PublikationsstatusVeröffentlicht - 2026

Bibliographische Notiz

nicht gesperrt

Schlagwörter

  • Dual Use Technologien
  • Risikobewertung

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