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Planung der Erweiterung des Diabassteinbruchs Saalfelden für die Abbauphase 2

  • Paul Pintarich

Publikation: Thesis / Studienabschlussarbeiten und HabilitationsschriftenMasterarbeit

Abstract

Diese Arbeit befasst sich mit der Abbauplanung der Phase 2 des Diabassteinbruchs Tagbau 21 - Schönangerl. Die Genehmigung für diese Erweiterung liegt seit dem Jahr 2004 in Form eines UVP-Bescheids vor. Sämtliche darin festgelegten Rahmenbedingungen werden im Zuge der Planung berücksichtigt und umgesetzt. Im Rahmen eines Kernbohrprogramms wurde in den Jahren 2010, 2011, 2012 und 2017 die Lagerstätte hinsichtlich der Lithologien untersucht. Auf Basis der gewonnenen Daten wird in der Arbeit ein Blockmodell erstellt, das die qualitative Verteilung des Materials innerhalb der Phase 2 darstellt. Im Zuge der Erweiterungsplanung des Abbaus werden mehrere betriebliche Herausforderungen identifiziert, für die jeweils spezifische Lösungsansätze ermittelt und verglichen werden. Ungünstige Qualitätsverteilung: Das Blockmodell zeigt, dass bei einer Abbaumenge von 13,5 Mio. t in Phase 2 etwa 10 % Q1-, 38% Q2- und 44% Q3-Material entsprechen. Um den Überschuss an Q3-Material zu bewältigen, wird nahegelegt, dieses mittels eines Mietfuhrparks parallel zur Gewinnung zu fördern. Die resultierenden Kosten belaufen sich über einen Zeitraum von zwölf Jahren auf rund 360.000 € jährlich. Verlängerte Förderwege: Die Transportwege zum Brecher verlängern sich mit fortschreitendem Abbau erheblich. Zur weiteren Aufrechterhaltung einer kontinuierlichen Förderung wird die Anschaffung einer zweiten starren Mulde empfohlen. Dies verursacht jährliche Kosten von rund 135.000 €, jedoch kann so eine gleichmäßige Beschickung des Brechers und die Nutzung der Stromrückgewinnung des Tunnelbandes gewährleistet werden. Brecherverlegung: Da der Brecher zu Beginn der Phase 2 außerhalb des Abbauschwerpunktes steht wird vorgeschlagen diesen zu versetzen. Das verkürzt Förderwege und reduziert Energieverbrauch sowie Verschleiß. Zum Ende der Phase 2 muss dieser aus abbautechnischen Gründen erneut versetzt werden. Durch diese Maßnahme kann auf ein großes Förderband verzichtet werden. Tunnelstützpfeiler: Für den Fördertunnel wird ein dauerhaft verbleibender Stützpfeiler angedacht. Der dadurch bedingte Entgang an Material wird für die Phase 2 mit rund 2,5 Mio. € beziffert. Fazit: Die Realisierung der Abbauphase 2 ist mit erheblichen Investitionen verbunden. Sie ist jedoch notwendig, um die Erschließung des hochwertigen Materialvorkommens in Phase 3 zu ermöglichen und die langfristige Wirtschaftlichkeit des Standortes zu sichern.
Titel in ÜbersetzungDevelopment planning for the Phase 2 expansion of the Diabase quarry Tagbau 21 - Schönangerl in Compliance with the applicable legal regulations
OriginalspracheDeutsch
QualifikationDipl.-Ing.
Gradverleihende Hochschule
  • Montanuniversität
Betreuer/-in / Berater/-in
  • Haindl, Angelika, Mitbetreuer (intern)
  • Tost, Michael, Betreuer (intern)
Datum der Bewilligung19 Dez. 2025
PublikationsstatusVeröffentlicht - 2025

Bibliographische Notiz

gesperrt bis 02-12-2030

UN SDGs

Dieser Output leistet einen Beitrag zu folgendem(n) Ziel(en) für nachhaltige Entwicklung

  1. SDG 7 – Erschwingliche und saubere Energie
    SDG 7 – Erschwingliche und saubere Energie
  2. SDG 15 – Lebensraum Land
    SDG 15 – Lebensraum Land

Schlagwörter

  • Diabas
  • Steinbruch
  • Saalfelden
  • Diabaswerk Saalfelden
  • Abbauplanung
  • Phase 2
  • Schönangerl
  • Tagbau 21
  • UVP-Bescheid
  • Blockmodell
  • Qualitätsverteilung
  • Kernbohrungen
  • Lagerstätte
  • Fördertechnik
  • Stabilität
  • Rekultivierung
  • Surpac
  • Q1/Q2/Q3-Material
  • Investitionskosten
  • Genehmigungen
  • Geologie
  • Lithologien
  • Umweltauflagen
  • Tonnage
  • Volumen
  • Flächenverbrauch
  • Nachhaltigkeit

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