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Post-Mining Land Use Concepts for the Wald am Schoberpass and Angerer Magnesite Mines

Titel in Übersetzung: Nachnutzungskonzepte für die Magnesitbergbaue Wald am Schoberpass und Angerer

Publikation: Thesis / Studienabschlussarbeiten und HabilitationsschriftenMasterarbeit

Abstract

Auf lange Sicht betrachtet, steht jedes Bergwerk vor der verantwortungsvollen Aufgabe der Bergbauschließung und der damit einhergehenden Chance einer regionalen Neuausrichtung. In Österreich sind Bergbaubetriebe gesetzlich zu einer Rekultivierung beziehungsweise Renaturierung der temporär geliehenen Flächen für die Rohstoffgewinnung verpflichtet. Betrachtet man das Areal, welches durch die Bergbautätigkeiten eine neue Struktur erhalten hat als Vermögenswert, lohnt es sich, die Möglichkeiten genau auszuloten. Diese können den Standort nachhaltig prägen und einen positiven Beitrag zur Regionalentwicklung liefern. In naher Zukunft muss die Firma Styromag sich dieser Aufgabe widmen, da einige ihrer Bergbaugebiete nur mehr eine begrenzte Lebensdauer aufweisen. Im Rahmen dieser Masterarbeit wurden passende Nachnutzungsoptionen für die Standorte Wald am Schoberpass sowie Angerer identifiziert. Dabei sollten vor allem die Nachhaltigkeit, die Sinnhaftigkeit sowie die regionale Wertschöpfung im Vordergrund stehen. Um passende Optionen für den jeweiligen Standort ausfindig zu machen, mussten vorab Möglichkeiten ermittelt werden. Dafür wurden bereits implementierte nationale und internationale Nachnutzungsvarianten recherchiert, wobei der Fokus überwiegend auf der Findung außergewöhnlicher Umsetzungen lag. Weiters wurden rechtliche und strategische Rahmenbedingungen der Bergbaunachnutzung in Österreich angeführt. Zusätzlich wurden allgemeine sowie standortspezifische Risiken und Gefahren der Bergwerksschließung und Nachnutzung angeführt. Zur Vereinfachung des Entscheidungsprozesses und der Prüfung der für die Standorte jeweils geeignetsten Optionen wurde eine Bewertungsmethodik entwickelt. Die dafür benötigten Bewertungskriterien sollten die Nachnutzungsmöglichkeiten standortspezifisch beurteilen und auf einer einheitlichen Grundlage vergleichbar machen. Insgesamt 115 Nachnutzungsoptionen wurden anhand von standortbezogenen, rechtlichen, infrastrukturellen und sozioökonomischen Faktoren in Form einer Matrix gegenübergestellt. Die Bewertungen erfolgten durch den Betrieb anhand einer quantitativen vierstufigen Bewertungsskala sowie einer Gewichtung der kritischen Parameter. Als Ergebnis für Wald am Schoberpass werden 17 Nachnutzungsarten, alle aus der Kategorie ¿Natur, Umwelt und Ökologie¿, mit gleicher Punktezahl bewertet. Diese wurden anschließend zu drei Kombinationspakten mit jeweils zwei bis drei Optionen zusammengefasst. Zu diesen Varianten zählen: Variante 1: Forstökonomische Wertschöpfung mit der Aufstellung von ¿Edelholzanbau¿, ¿Biomasseplantagen¿ und ¿Niederwaldwirtschaft¿. Variante 2: Biodiversitätsfokussierte Renaturierung kombiniert ¿Biotope beziehungsweise Artenschutzgebiete¿ und ¿klimaresilienten Waldbau¿. Variante 3: Soziokulturelle Landschaftsentwicklung mit der Implementierung von ¿Lehrpfaden¿, ¿Obstwiesen¿ und ¿Wildblumengärten¿. Anhand einer SWOT-Analyse, die eine Gegenüberstellung der Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken der drei Kombinationen darstellt, entschied sich das Bergbauunternehmen beim Tagebau Wald am Schoberpass für die Umsetzung der hybriden Variante 2: ¿Biodiversitätsfokussierte Renaturierung¿. Der Standort Angerer weist hingegen eine kombinierte Bewertung hinsichtlich der Abbauform auf. Für den Tagebau werden 13 Nachnutzungsoptionen, ebenfalls aus der Kategorie ¿Natur, Umwelt und Ökologie¿, an erster Stelle platziert. Diese wurden analog zu Ergebnissen des Abbauortes Wald am Schoberpass, ebenso in drei Kombinationspakete mit jeweils zwei bis drei Varianten eingeteilt. Anschließend wurde die Grube bewertet. Diese weist Ergebnisse aus unterschiedlichen Kategorien auf, wobei zwei drittplatzierte Optionen auftreten. Alle vier Nachnutzungsmöglichkeiten sind auch für den Tagebau anwendbar. Der Betrieb entschied sich jeweils zwei Varianten aus dem obertägigen Bereich sowie der Grube in einer SWO
Titel in ÜbersetzungNachnutzungskonzepte für die Magnesitbergbaue Wald am Schoberpass und Angerer
OriginalspracheEnglisch
Gradverleihende Hochschule
  • Montanuniversität
Betreuer/-in / Berater/-in
  • Tost, Michael, Betreuer (intern)
  • Kroissenbrunner, Philip, Mitbetreuer (extern)
Datum der Bewilligung26 Juni 2026
PublikationsstatusVeröffentlicht - 2026

Bibliographische Notiz

nicht gesperrt

UN SDGs

Dieser Output leistet einen Beitrag zu folgendem(n) Ziel(en) für nachhaltige Entwicklung

  1. SDG 13 – Klimaschutzmaßnahmen
    SDG 13 – Klimaschutzmaßnahmen
  2. SDG 15 – Lebensraum Land
    SDG 15 – Lebensraum Land

Schlagwörter

  • Bergbaunachnutzung
  • Nachnutzung
  • nationale und internationale Nachnutzungsvarianten
  • rechtliche und strategische Rahmenbedingungen
  • Risiken und Gefahren der Bergwerksschließung
  • Bewertungsmethode

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