Abstract
Bei der obertägigen Gewinnung von Eisenerz am Steirischen Erzberg repräsentiert Bohr- und Sprengarbeit den Standardprozess für das Lösen des Gesteins aus dem Gebirgsverband. Obwohl das Prozessziel dabei in der Optimierung des Sprengergebnisses (Korngrößenverteilung des Hauwerks und Stabilität der Bruchwand) liegt, muss auch die Minimierung von prozessbegleitenden Emissionen als wesentliches Ziel der Sprengplanung angesehen werden.
Neben Lärm und Staub sind Sprengerschütterungen ein zentraler Teil dieser Emissionen. Bei Produktionssprengungen kann eine erfolgreiche Minimierung von Sprengerschütterungen vor allem durch eine Reduktion der verwendeten Lademenge pro Zündzeitstufe erfolgen, da diese neben der Distanz zur Sprengstelle und geologischen Gegebenheiten, die Höhe von Sprengerschütterungen an einem bestimmten Ort direkt beeinflusst.
In der vorliegenden Studie wurde im Sommer 2024 bei Produktionssprengungen am Steirischen Erzberg der Einfluss reduzierter Lademengen pro Zündzeitstufe, die durch die Anwendung geteilter Ladesäulen verwirklicht wurden, auf die Höhe von Sprengerschütterungen untersucht.
Bei 36 gemessenen Abschlägen konnte dabei in einer Distanz von etwa 700 m eine durchschnittliche Verminderung der Sprengerschütterungen um 20,8 % zu vergleichbaren Abschlägen mit durchgehender Ladesäule ausgemacht werden.
Neben Lärm und Staub sind Sprengerschütterungen ein zentraler Teil dieser Emissionen. Bei Produktionssprengungen kann eine erfolgreiche Minimierung von Sprengerschütterungen vor allem durch eine Reduktion der verwendeten Lademenge pro Zündzeitstufe erfolgen, da diese neben der Distanz zur Sprengstelle und geologischen Gegebenheiten, die Höhe von Sprengerschütterungen an einem bestimmten Ort direkt beeinflusst.
In der vorliegenden Studie wurde im Sommer 2024 bei Produktionssprengungen am Steirischen Erzberg der Einfluss reduzierter Lademengen pro Zündzeitstufe, die durch die Anwendung geteilter Ladesäulen verwirklicht wurden, auf die Höhe von Sprengerschütterungen untersucht.
Bei 36 gemessenen Abschlägen konnte dabei in einer Distanz von etwa 700 m eine durchschnittliche Verminderung der Sprengerschütterungen um 20,8 % zu vergleichbaren Abschlägen mit durchgehender Ladesäule ausgemacht werden.
| Originalsprache | Deutsch |
|---|---|
| Seiten (von - bis) | 472-479 |
| Seitenumfang | 7 |
| Fachzeitschrift | Berg- und hüttenmännische Monatshefte : BHM |
| Jahrgang | 2025 |
| Ausgabenummer | Vol. 170, August |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 1 Juli 2025 |
UN SDGs
Dieser Output leistet einen Beitrag zu folgendem(n) Ziel(en) für nachhaltige Entwicklung
-
SDG 3 – Gute Gesundheit und Wohlergehen
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SDG 9 – Industrie, Innovation und Infrastruktur
-
SDG 13 – Klimaschutzmaßnahmen
Schlagwörter
- Sprengtechnik
- Sprengerschütterungen
- Erschütterungsminimiereung
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