Abstract
Das Recycling von Hartmetallschrotten ist vor allem für Österreich, als weltweit größter Exporteur von Wolframkarbiden, von besonderem Interesse. Das direkte Recycling, allen voran der Zinkprozess, stellt neben dem indirekten Recycling die am häufigsten genutzte Aufarbeitungsroute für diese Materialien dar. Um diesen Prozess weiter zu optimieren, soll im Zuge dieser Arbeit eine Grundlage für die Desintegration von Hartmetallen mittels dampfförmigen Zinks geschaffen werden. Damit wird ein wertvoller Beitrag zur Energie- und Prozessoptimierung des Zinkverfahrens zu geleistet. Im Rahmen der praktischen Untersuchungen erfolgte die Variation von Aggregaten, Materialen und Parametern, um geeignete Bedingungen für einen Aufschluss in gasförmiger Zinkatmosphäre zu schaffen. Durch die realisierte Verfahrensentwicklung und -optimierung war es möglich, die in der Literatur angeführte Zersetzungsrate für den klassischen Zinkprozess um mehr als das Doppelte zu übersteigen und einen Reaktionsmechanismus für die Desintegration von Hartmetallen während der Reaktion mit dampfförmigen Zink abzuleiten. Die Forschungstätigkeiten in diesem Bereich führen durch die Beschreibung geeigneter Prozessbedingungen und -parameter zu einem vielversprechenden Ansatzpunkt für weiter-führende Entwicklungen auf diesem Bereich.
| Titel in Übersetzung | Process development and reaction mechanism for the disintegration of cemented carbides by gasous zinc |
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| Originalsprache | Deutsch |
| Qualifikation | Dipl.-Ing. |
| Gradverleihende Hochschule |
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| Betreuer/-in / Berater/-in |
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| Datum der Bewilligung | 23 Okt. 2020 |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 2020 |
Bibliographische Notiz
gesperrt bis 08-09-2021UN SDGs
Dieser Output leistet einen Beitrag zu folgendem(n) Ziel(en) für nachhaltige Entwicklung
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SDG 7 – Erschwingliche und saubere Energie
Schlagwörter
- Hartmetall
- Recycling
- Reaktionsmechanismen
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