Qualifizierung eines weichmartensitischen Stahles für die L-PBF-Fertigung

Emanuel Leichtfried

Publikation: Thesis / Studienabschlussarbeiten und HabilitationsschriftenMasterarbeit

Abstract

Der weichmartensitische Stahl vom Typ X5CrNi13-4 wird aufgrund seiner guten mechanischen Eigenschaften und der guten Kavitationsbeständigkeit sehr häufig im Wasserkraftwerksbau verwendet. Viele Komponenten, wie zum Beispiel Turbinenschaufeln weisen spezielle Freiformflächen auf, weshalb der Einsatz von additiven Fertigungsverfahren wie dem Laser-Powder Bed Fusion-Prozess (L-PBF) prinzipiell in Frage kommen könnte. Ziel dieser Arbeit war es, die Fertigungsparameter für das Material und den L-PBF-Prozess zu ermitteln und die Eigenschaften der additiv gefertigten Proben mit jenen aus der konventionellen Fertigung (Schmieden) zu vergleichen. Zu diesem Zweck wurde für ein schmelzverdüstes Metallpulver an einer EOSINT M280 System Parameterstudien zur Findung geeigneter Prozessparameter durchgeführt. Mit den optimierten Einstellungen wurden Probekörper (Zugproben, Kerbschlagbiegeproben) hergestellt und nach einer Wärmebehandlungsstudie für die Ermittlung der mechanischen Eigenschaften endbearbeitet. Metallographische Untersuchungen geben Aufschluss über das sich während den Wärmebehandlungen einstellende Gefüge.
Titel in ÜbersetzungQualification of a soft martensitic steel for the L-PBF-manufacturing
OriginalspracheDeutsch
QualifikationDipl.-Ing.
Gradverleihende Hochschule
  • Montanuniversität
Betreuer/-in / Berater/-in
  • Buchmayr, Bruno, Betreuer (intern)
Datum der Bewilligung14 Dez. 2018
PublikationsstatusVeröffentlicht - 2018

Bibliographische Notiz

nicht gesperrt

Schlagwörter

  • Martensitischer rostfreier Stahl
  • X5CrNi13-4
  • Wärmebehandlung

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