Reduktion von Wälzschlacke auf einem kohlenstoffhältigen Eisenbad

Maria Polak

Publikation: Thesis / Studienabschlussarbeiten und HabilitationsschriftenMasterarbeit

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Abstract

Die Zinkinhalte von Elektrostahlwerksstäuben werden in Europa hauptsächlich im Wälzprozess zurückgewonnen. Zugleich entsteht der eisenhaltige Reststoff Wälzschlacke im Umfang von 700 kg je eingesetzter Tonne Stahlwerksstaub, dessen Verwendung als Baustoff aufgrund der Löslichkeit seiner Schwermetallgehalte und Salze auf Deponien beschränkt ist. Die Wiedergewinnung des Eiseninhalts durch Schlackenreduktion soll den Stoffkreislauf schließen. In Experimenten auf einem Roheisenbad, das in einem Induktionstiegelofen erschmolzen wurde, konnten die optimalen Prozessbedingungen hinsichtlich Temperatur, Feuerfestmaterial, Kohlenstoffträger und Zuschlagstoffe ermittelt werden. Dabei wird einerseits eine Abreicherung der Schlacke von Schwermetallen und deren Überführung in einen stabilen Zustand erreicht, während Zink und Blei ins Abgas übergehen. Andererseits enthält die gewonnene Eisenlegierung neben Kupfer und Chrom Schwefel. Nachteilig sind auch die hohen Energieverbräuche, die bei einer Eingliederung eines solchen Prozesses in eine bestehende Anlage durch direkte, heiße Chargierung der Wälzschlacke aus dem Wälzofen erniedrigt werden können. Eine Einführung der entstehenden Abgase in die Abgasanlage einer Wälzanlage ermöglicht eine Rückgewinnung der Zink- und Bleiinhalte der Wälzschlacke.
Titel in ÜbersetzungReduction of waelz slag on a carbon containing iron bath
OriginalspracheDeutsch
QualifikationDipl.-Ing.
Betreuer/-in / Berater/-in
  • Antrekowitsch, Helmut, Betreuer (intern)
Datum der Bewilligung25 Juni 2010
PublikationsstatusVeröffentlicht - 2010

Bibliographische Notiz

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Schlagwörter

  • Wälzprozess Wälzschlacke Schlackenreduktion

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