Abstract
Diese Masterarbeit untersucht die reaktiven Transportprozesse in Sedimentgesteinen des nordalpinen Molassebeckens in Oberösterreich. Die Gesteinsproben wurden mit dem Digitalmikroskop und dem Rasterelektronenmikroskop auf ihre Mineralogie analysiert. Vier Proben wurden untersucht, zwei Gesteinsproben aus der Puchkirchen Gruppe und zwei weitere Proben aus der Hall Formation. Jede Probe wurde mit dem µCT-Scanner untersucht. Eine Probe wurde detaillierter analysiert und Porositätsberechnungen und absolute und relative Permeabilitäten wurden simuliert. Die Resultate vor und nach dem Flutungsprozess wurden miteinander verglichen, um reaktiven Transport zu bestimmen. Das nordalpine Molassebecken ist, neben dem Wiener Becken, die zweite Kohlenwasserstoff Region in Österreich und wurde im Paläogen gebildet. Während seiner Existenz erfuhr das nordalpine Vorlandbecken zwei wichtige tektonische Ereignisse. Die Kohlenwasserstoff Reservoirs im nordalpinen Vorlandbecken beinhalten sowohl thermogenes Öl und Gas aus dem Oligozän bis Mesozoikum, als auch biogenes Gas aus dem Oligozän bis Miozän. Das biogene Gas ist nur wenig migriert und daher sind Muttergestein und Speichergestein in der Puchkirchen Gruppe und der Hall Formation. Die totale Porosität einer Probe wurde vor dem Flutungsprozess berechnet und beträgt 21.8%. Aufgrund der Injektion von 70PV und 1,000PV der HCl Lösung, wurde ein Anstieg von 21.8% auf 30.4% beziehungsweise 33.1% beobachtet. Des Weiteren ist eine Zunahme der absoluten Permeabilität von 1,150.8mD, nach dem Trockenscan, auf 3,972.7mD, nach der Injektion von 1,000PV HCl Lösung, berechnet worden. Die durchschnittliche totale Mobilität hat von 649.7mD, nach dem Trockenscan, auf 1,893.1mD, nach der Injektion von 70PV HCl Lösung, und auf 2,311.7mD, nach der Injektion von 1,000PV HCl Lösung, zugenommen. Gründe für diese Erhöhung an absoluter und effektiver Permeabilität, sowie der durchschnittlichen totalen Mobilität können auf die Zunahme an effektivem Porenraum und des Porennetzwerks aufgrund der Auflösung der Karbonatkörner durch die Injektion von HCl Lösung erklärt werden, sowie durch die Bewegung von Feinstpartikeln durch die Gesteinsprobe.
| Titel in Übersetzung | Gesteinscharakterisierung für eine potentielle CO2 Speicherung in Oberösterreich |
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| Originalsprache | Englisch |
| Gradverleihende Hochschule |
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| Betreuer/-in / Berater/-in |
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| Datum der Bewilligung | 26 Juni 2026 |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 2026 |
Bibliographische Notiz
nicht gesperrtSchlagwörter
- Kohlenstoffdioxid
- Reaktiver Transport
- nordalpines Molassebecken
- Porosität
- absolute Permeabilität
- relative Permeabilität
- Totale Mobilität
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