Sedimentology and organic geochemistry of potential source and reservoir rocks of the Central Punjab, part of the Indus Basin

Titel in Übersetzung: Sedimentologie und organische Geochemie an potentiellen Mutter- und Speichergesteinen im Zentralen Punjab, Teil des Indus Beckens

Rahmat Ali Gakkhar

    Publikation: Thesis / Studienabschlussarbeiten und HabilitationsschriftenDissertation

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    Abstract

    Mit dem Ziel, den Explorationserfolg für Kohlenwaserstoffe zu verbessern, wurden Biostratigraphie, Sedimentologie und Kohlenwasserstoffpotential jurassischer und kretazischer Schichten der Panjub Plattform untersucht. Zwei Bohrungen wurden bearbeitet (Ali Sahib und Amir Wali), beide mit einer Endteufe von 2050 m. Die älteste stratigraphische Einheit in beiden Bohrungen ist die jurrasische Datta Formation (im wesentlichen Sandstein, Schiefer und Tonstein), gefolgt von der jurassischen Samana Suk Formation. Wichtigste Lithologien dieser Formation in der Ali Sahib Bohrung: Kalkstein, Schiefer, Tonstein, Sandstein; in der Amir Wali Bohrung: Kalkstein. Ein Liefergebiet mit intensiver tropischer Verwitterung (saisonales Klima) wird für die vermutlich kontinentalen Sedimente der Datta Formation angenommen. Letztere enthält im Wesentlichen kaolinitreiche Schiefer (böhmitführend) und ein gering mächtiger Quarzsandstein hoher Reife im obersten Bereich. Die Karbonatsedimente der Samana Suk Formation und Chichali Formation wurden in einer tieferen Schelfregion (Karbonatrampe) abgelagert, was anhand der Vermischung von flachmarinen Karbonatklasten und Tiefwasserorganismen dokumentiert wird. Die Chichali Formation, die in der Punjab Plattform überwiegend klastisch ist, wurde bisher für frühkretazisch gehalten. Mit Saccocoma und Nautiloculina oolithica kann der untere Teil dieser Formation (Kalkstein) jetzt dem späten Jura zugeordnet werden. Die kretazische Lumshiwal Formation wird von gemischt karbonatisch-siliziklastischen Sedimenten in der Bohrung Ali Sahib Bohrung repräsentiert, mit Hinweis auf nach oben abnehmende Wassertiefe. Goethit in den klastischen Sedimenten dieser Formation (Amir Wali Bohrung) indiziert Verwitterung im Liefergebiet unter dauerhumiden Bedingungen. Für die ? paläozäne Ranikot Formation wird ein tieferer mariner Ablagerungsraum vermutet. Muttergesteinsuntersuchungen wurde mittels organischer Geochemie (einschließlich Biomarker) durchgeführt. Organische Substanz liegt im Wesentlichen als unreifes bis gering reifes Kerogen-Typ III vor. Ein relativ gutes Potenzial für die Generation von Kohlenwasserstoffen wurde in einigen Proben der Chichali Formation (Kerogenherkunft Algen/Microbiell) und Datta Formation (gemischt Algen/bakteriell und Landpflanzen) festgestellt. Die Ablagerungsbedinungen waren während der Kreide (Chichali Formation, Lumshiwal Formation) anoxisch/reduzierend marin. Für die jurassische Datta Formation und Saman Suk Formation weisen die gegenwärtigen Daten auf einen oxischen bis dysoxischen Ablagerungsraum hin.
    Titel in ÜbersetzungSedimentologie und organische Geochemie an potentiellen Mutter- und Speichergesteinen im Zentralen Punjab, Teil des Indus Beckens
    OriginalspracheEnglisch
    QualifikationDr.mont.
    Betreuer/-in / Berater/-in
    • Vortisch, Walter, Beurteiler A (intern)
    • Schmid, Christian, Beurteiler B (intern)
    PublikationsstatusVeröffentlicht - 2010

    Bibliographische Notiz

    gesperrt bis 08-03-2015

    Schlagwörter

    • Punjab Becken
    • Ranikot Formation
    • Lumshiwal Formation
    • Chichali Formation
    • Samana Suk Formation
    • Datta Formation
    • Sedimentologie
    • Biostratigraphie
    • organische Geochemie
    • Kohlenwasserstoff

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