Situation environnementale et hydrogéologique de la fosse minière de Goro en Nouvelle-Calédonie

Stephanie Hubert

Publikation: Thesis / Studienabschlussarbeiten und HabilitationsschriftenMasterarbeit

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Abstract

Der Tagebau von Goro befindet sich im Süden Neukaledoniens. Er existiert seit 2010, und soll 25 Jahre lang aktiv bleiben. Die Firma Vale Neukaledonien führt eine Umweltverträglichkeitsprüfung für dieses Projekt durch. Golder Neukaledonien wurde mit der regelmäßigen hydrogeologischen Beobachtung beauftragt. Ein dichtes Piezometernetz ließ eine regelmäßige und strikte Überwachung zu. Das Verfolgen der physikalischen und chemischen Eigenschaften des Grundwassers und der Nachweis der verschiedenen geochemischen Fazies innerhalb des mehrschichtigen Aquifersystems im Bereich des Bergbaugebietes wurden dadurch ermöglicht. Dieser Bericht stellt die Ergebnisse dieser Beobachtungen von September 2011 bis Januar 2012 dar. Die Beobachtungen zeigten, dass die Grundwasser- Leiterspiegel direkt auf die Niederschläge reagieren. Wenn die Niederschläge selten und schwächer sind, sinken sie, steigen aber bei starken Regenfällen an. Es wurden Karten der Aquifersisopiezen in den verschiedenen Jahreszeiten und Aquiferen hergestellt. Die qualitative Überwachung des Wassers hat zwei verschiedene geochemische Profile aufgezeigt: Laterite und Saprolite/Peridotite. Der Horizont von Lateriten hat saures Wasser, sehr wenig mineralisiert, enthält am meisten Natrium und Chlorid, mit ein wenig Magnesium und Bikarbonaten. Andererseits hat der Saproliten/Peridotiten-Horizont leicht alkalisches Wasser, ist wenig mineralisiert, Silicium-reich und von der Kohlensäure-Magnesium Gruppe, mit geringen Chlorgehalten im Niveau des Saprolits. Der Veränderungsprozess der Peridotite ist für das ursprüngliche ultrabasische Massiv im Tagebau verantwortlich und erklärt auch die geochemische Differenzierung. Durch die Lösung der mobilen Elemente wurden als migrierende Phase vor allem Silizium und Magnesium entdeckt. Die Konzentration der unlöslichen Elemente besteht hauptsächlich aus Eisen, Mangan und Nickel, die die residuale Phase bilden. Neukaledonien hat sehr strenge Umweltgesetze, und stellt strikte Normen für die Qualität von Wasser und Trinkwasser auf. Die Grenzwerte der Wässer, die für den menschlichen Konsum bestimmt sind, werden von fünf Elementen überschritten und dies in mehreren Piezometern. Andererseits darf man nicht vergessen, dass die klimatischen und geologischen Umweltbedingungen in dieser Region, eine starke Veränderung des Bodens und damit die Lösung der Elemente ins Grundwasser fördern. Außerdem sind diese Elemente gleichmäßig über das gesamte Minengebiet verteilt; und da sich die große Mehrzahl der Piezometer oberhalb der Mine befindet, kann man nicht unbedingt behaupten, dass die gegenwärtige Ausbeutung der Mine den Grund für die hohen Werte der besagten Elemente im Grundwasser darstellt. Diese Studie stellt nur die Ausgangssituation des physikalisch-chemischen Verhaltens des Grundwassers für den Tagebaubereich dar. Es wird letztendlich zu einer regelmäßigen Überwachung der Umweltverträglichkeit für den Tagebau kommen.
Titel in ÜbersetzungEnvironmental and hydrogeological situation of Goro's open-pit mine in New Caledonia
OriginalspracheFranzösisch
QualifikationDipl.-Ing.
Betreuer/-in / Berater/-in
  • Vortisch, Walter, Betreuer (intern)
  • Schmid, Christian, Mitbetreuer (intern)
Datum der Bewilligung28 Juni 2013
PublikationsstatusVeröffentlicht - 2013

Bibliographische Notiz

gesperrt bis 20-06-2018

Schlagwörter

  • Neukaledonien
  • Hydrogeologie
  • Geologie
  • Verwitterung
  • Niederschlag
  • Aquifer
  • Laterit
  • Peridotit
  • Wasserentnahme
  • Tagebau
  • Verschmutzung
  • Nickel
  • Chrom
  • Piper-Diagramm
  • Grundwasserniveau
  • Piezometer

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