Status Quo und Methodenentwicklung zur Probenahme, -vorbereitung und Analytik von Mikroplastik in Kläranlagen

Lisa Jansch

Publikation: Thesis / Studienabschlussarbeiten und HabilitationsschriftenMasterarbeit

452 Downloads (Pure)

Abstract

Im Zuge dieser Arbeit werden komplexe Medien der Kläranlage, nämlich der Sandfang und der flüssige sowie entwässerte Klärschlamm einer österreichischen Kläranlage mit Mischkanalsystem auf Mikroplastik untersucht. Hierfür wird zuerst eine umfassende Literaturrecherche zur derzeitigen allgemeinen und rechtlichen Situation, zu Mikroplastik in Kläranlagen, sowie zur Probenahme, Aufbereitung und Analytik durchgeführt. Es wird speziell die uneinheitliche Vorgehensweise und Darstellung der Ergebnisse als Problem vorgefunden. Bei den Klärschlammproben gibt es keine rechtlichen Vorgaben zur Probenahme, die Sandfang Beprobung erfolgt in Anlehnung an die ÖNROM S 2127. Die Proben werden, nach der Nachempfindung einiger Studien, zuerst mit dem Fentons Reagenz behandelt, um die organische Matrix zu entfernen, die Sandfangprobe wird zusätzlich einer Dichteseparation mit Kaliumkarbonat Lösung in zwei Schritten unterzogen, um die anorganische Matrix zu entfernen. Nach der Filtration der Lösungen werden die Filter analysiert. Als effektivster Filter kristallisiert sich der Whatman Anodisc Filter heraus. Zur Analyse werden das Mikroskop, das Fourier-Transformations Infrarot Spektrometer, die Raman-Spektroskopie und die LDIR-Spektroskopie verwendet, wobei Mikroplastik nachgewiesen werden kann.
Titel in ÜbersetzungStatus quo and method development of sampling, preparation, and analysis of microplastic in wastewater treatment plants
OriginalspracheDeutsch
QualifikationDipl.-Ing.
Gradverleihende Hochschule
  • Montanuniversität
Betreuer/-in / Berater/-in
  • Meisel, Thomas C., Betreuer (intern)
Datum der Bewilligung21 Okt. 2022
PublikationsstatusVeröffentlicht - 2022

Bibliographische Notiz

nicht gesperrt

Schlagwörter

  • Mikroplastik . Kläranlage . Klärschlamm . Sandfang

Dieses zitieren