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THG – Emissionen von Unternehmen: Ein kalkuliertes Missverständnis?

Publikation: Thesis / Studienabschlussarbeiten und HabilitationsschriftenDiplomarbeitBegutachtung

Abstract

Trotz vielfältiger internationaler Bemühungen zur Emissionsreduktion stiegen in den letzten Jahrzehnten die anthropogenen Treibhausgasemissionen deutlich an. Um eine Trendumkehr einzuleiten, und zielgerichtet ein Fortschreiten der Klimawandel zu vermeiden bedarf es vertrauenswürdiger Emissionsdaten zur Überwachung und Festlegung von Vermeidungs- und Reduktionspfaden. Zurzeit stellen die meisten berichteten Emissionsdaten gerade von Unternehmen eine Unterschätzung der tatsächlichen Menge dar. Diese Arbeit zeigt anhand von drei ausgewählten Fallbeispielen, dass durch geringfügige Veränderungen in der spezifischen Emissionskalkulation von Unternehmen Ergebnisse erreicht werden können, die die Realität besser widerspiegeln. Durch ein besseres Verständnis der im Wirkungsbereich eines Unternehmens auftretenden Emissionen können letztlich auch gezieltere und effizientere Mitigationsmaßnahmen implementiert werden. Durch diese effizientere Steuerung der eingesetzten Mittel könnten gesellschaftsübergreifend positive Effekte erzielt werden, die einem Gros der Menschen zugutekommen würden. Des Weiteren impliziert die Erreichung der Pariser Klimaziele weitreichende Anpassungen der momentan angewandten Wirtschafts- sowie Lebensweise, sodass ein Wandel unausweichlich erscheint.
OriginalspracheDeutsch
QualifikationDipl.-Ing.
Gradverleihende Hochschule
  • Universität für Bodenkultur Wien : Standort Wien
Betreuer/-in / Berater/-in
  • Rieder, Harald, Betreuer (intern), Externe Person
Datum der Bewilligung1 Juni 2021
PublikationsstatusVeröffentlicht - Juni 2021

Schlagwörter

  • Greenwashing
  • Carbon Accounting

Dieses zitieren