Abstract
Derzeit setzen sich Reibbelagsmischungen für Brems- und Kupplungsbeläge aus Metallen, Füllstoffen, organischen Anteilen und Gleitmitteln zusammen. Da aber unter diesen Bestandteilen ein als toxisch geltender Metallanteil (Blei und Antimon) beinhaltet ist, stellt dieser aus ökologischer Sichtweise ein Risikopotenzial dar. Die als schädigend eingestuften Metallanteile gelangen über den Bremsabrieb in die Atmosphäre. Auf Druck der Europäischen Union und in weiterer Folge der Automobilindustrie gehen die Überlegungen dahin, diese schädigenden Anteile zu substituieren. Mögliche alternative "Schmierstoffe" für Reibbeläge im Gegensatz zu Blei- oder Antimonsulfid wären Zinnsulfide, welche in zunehmendem Ausmaß Anwendung in Reibwerkstoffen sowie in Festschmierstoffen finden. Die theoretische Grundlage von Zinnsulfiden sowie verschiedene innovative Verfahrensalternativen zu deren Herstellung sind Inhalt der vorliegenden Arbeit.
| Titel in Übersetzung | Verfahrenskonzepte zur Herstellung von Zinnsulfid |
|---|---|
| Originalsprache | Deutsch |
| Seiten (von - bis) | 101-106 |
| Seitenumfang | 6 |
| Fachzeitschrift | Berg- und hüttenmännische Monatshefte : BHM |
| Jahrgang | 2009 |
| Ausgabenummer | Band 154, Heft 3 |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 2009 |
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