Verringerung der Zuschlagstoffe im Wälzprozess unter Vermeidung von Ansatzbildung

Matthias Zechner

Publikation: Thesis / Studienabschlussarbeiten und HabilitationsschriftenMasterarbeit

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Abstract

Beim Wiedereinschmelzen von verzinktem Stahlschrott fallen Stäube mit bis zu 40 % Zink bei Eisengehalten von 20 bis 65 % an. Ein Großteil dieser Stäube wird deponiert, eine Aufarbeitung zur Rückgewinnung dieser Wertmetalle ist jedoch aus ökonomischen wie auch ökologischen Gründen anzustreben. Aufgrund der komplexen Zusammensetzung der Stäube konnten sich bisherige Neuentwicklungen für deren Aufarbeitung kaum durchsetzen. Der schon lange bekannte Wälzprozess stellt weiterhin das dominierende Verfahren dar. Durch zahlreiche Verbesserungen (Pelletierung, Wälzoxidwaschung, SDHL-Prozess) gilt dieser nach wie vor als bestverfügbare Technologie im Bereich der Aufarbeitung von Stahlwerksstäuben. Diese Arbeit untersucht die Möglichkeit, weitere Leistungssteigerungen bzw. Energieeinsparungen durch eine Verringerung der Menge an Zuschlagstoffen in der Beschickung zu erzielen. Fünf unterschiedliche Versuchsserien im Basizitätsbereich von 0,5 - 0,9 wurden dazu primär hinsichtlich ihres Erweichungsverhaltens bei Prozesstemperaturen untersucht. Neben einigen überraschenden Erkenntnissen konnte auch gezeigt werden, dass der eingeschlagene Weg gangbar ist, da die Proben mit der jeweils geringsten Menge an Zuschlagstoffen durchwegs gute Ergebnisse erzielten.
Titel in ÜbersetzungReducing the amount of additives in the Waelz process by avoiding of accretion formation
OriginalspracheDeutsch
QualifikationDipl.-Ing.
Betreuer/-in / Berater/-in
  • Antrekowitsch, Helmut, Betreuer (intern)
  • Offenthaler, Dieter, Mitbetreuer (intern)
Datum der Bewilligung26 März 2010
PublikationsstatusVeröffentlicht - 2010

Bibliographische Notiz

gesperrt bis 08-02-2015

Schlagwörter

  • Wälzprozess Stahlwerksstaub Zinkrecycling EAF-Dust Ansatzbildung

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