Abstract
Das „Post-Pillar“-Abbauverfahren ist eine Abbaumethode für flach einfallende, linsenförmige Lagerstätten. Auf Grund der Tatsache, dass sich das Abbauverfahren scheibenweise von unten nach oben entwickelt und es sich gleichzeitig auch lateral der Lagerstättengrenze anpassen kann, ergeben sich unterschiedliche Einflussgrößen hinsichtlich der Belastung und des Stabilitätsverhaltens der Bergfesten.
Für die Analyse der Belastung der Bergfesten muss einerseits die belastungskontrollierte und andererseits die verformungskontrollierte Belastungssituation berücksichtigt werden. Zu Beginn des Abbaus wird das Abbaufeld mit konstanter Abbauhöhe lateral bis zur Lagerstättengrenze erweitert und somit die Belastung der Bergfesten innerhalb des Abbaufeldes erhöht. Der anschließende Abbau in die Höhe verändert die Geometrie des Abbaufeldes und somit das Spannungsregime und reduziert gleichzeitig die Steifigkeit und somit das Spannungsniveau innerhalb der Bergfesten.
Die Steifigkeit des Belastungssystems wiederum nimmt bei gleich bleibender Höhe des Abbaubereiches mit der Baufeldbreite ab und bei gleich bleibender Baufeldbreite, im Zuge des Abbaus von unten nach oben, nimmt die Steifigkeit zu. Betreffend den Einfluss des Versatzes auf das Verhalten der schlanken Abbaufesten bestehen noch eine Reihe von offenen Fragen.
Aus diesen Zusammenhängen ist ersichtlich, dass das „Post-Pillar“-Abbauverfahren ein sehr herausforderndes Abbauverfahren ist. Bei sorgfältiger Planung und Einhaltung der gebirgsmechanischen Grundlagen kann das „Post-Pillar“-Verfahren im Falle von massigen flach einfallenden Lagerstätten jedoch ein sicheres und wirtschaftliches Abbauverfahren sein.
Für die Analyse der Belastung der Bergfesten muss einerseits die belastungskontrollierte und andererseits die verformungskontrollierte Belastungssituation berücksichtigt werden. Zu Beginn des Abbaus wird das Abbaufeld mit konstanter Abbauhöhe lateral bis zur Lagerstättengrenze erweitert und somit die Belastung der Bergfesten innerhalb des Abbaufeldes erhöht. Der anschließende Abbau in die Höhe verändert die Geometrie des Abbaufeldes und somit das Spannungsregime und reduziert gleichzeitig die Steifigkeit und somit das Spannungsniveau innerhalb der Bergfesten.
Die Steifigkeit des Belastungssystems wiederum nimmt bei gleich bleibender Höhe des Abbaubereiches mit der Baufeldbreite ab und bei gleich bleibender Baufeldbreite, im Zuge des Abbaus von unten nach oben, nimmt die Steifigkeit zu. Betreffend den Einfluss des Versatzes auf das Verhalten der schlanken Abbaufesten bestehen noch eine Reihe von offenen Fragen.
Aus diesen Zusammenhängen ist ersichtlich, dass das „Post-Pillar“-Abbauverfahren ein sehr herausforderndes Abbauverfahren ist. Bei sorgfältiger Planung und Einhaltung der gebirgsmechanischen Grundlagen kann das „Post-Pillar“-Verfahren im Falle von massigen flach einfallenden Lagerstätten jedoch ein sicheres und wirtschaftliches Abbauverfahren sein.
| Titel in Übersetzung | Zur Frage der Belastung und Stabilität von Bergfesten im Hartgesteinsbergbau am Beispiel des "Post-Pillar" Abbauverfahrens |
|---|---|
| Originalsprache | Deutsch |
| Seiten (von - bis) | 121-129 |
| Seitenumfang | 9 |
| Fachzeitschrift | Berg- und hüttenmännische Monatshefte : BHM |
| Jahrgang | 2013 |
| Ausgabenummer | Band 158, Heft 4 |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 2013 |
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