Abstract
Die weit verbreiteten und vielfach angewandten Methoden der Gebirgsklassifikation können herangezogen werden, um die Qualität von Gebirge in Bezug auf dessen Standfestigkeit zu beurteilen. Da die Gebirgsklassifikationsmethoden für unterschiedliche Einsatzgebiete und Gebirgstypen entwickelt wurden, heutzutage jedoch gleichermaßen zur Gebirgsgütebeurteilung herangezogen werden, haben sich einige Schwierigkeiten in der Anwendung ergeben. Weiters fehlen in einigen Fällen konkrete Angaben zur Vorgehensweise bei der Durchführung der Gebirgsklassifikation, insbesondere, wenn die Bedingungen von jenen abweichen, für die die Systeme ursprünglich entwickelt wurden. Somit ist es Ziel dieser am Lehrstuhl für Bergbaukunde, Bergtechnik und Bergwirtschaft angefertigten Bachelorarbeit, die am häufigsten verwendeten Methoden der Gebirgsklassifikation nach Bieniawski (1989), Barton (1974), Laubscher (1990) und Hoek (1994) zu analysieren, die Schwierigkeiten bei der Anwendung aufzuzeigen und in weiterer Folge ein Tool zu entwickeln, das die Anwendung der Verfahren zur Beurteilung der Gebirgsgüte vereinfachen soll. Mit Hilfe dieses Tools soll die Beurteilung von Gebirge auch für Personen mit begrenzter Erfahrung in Bezug auf Gebirgsaufnahmen möglich sein.
| Original language | German |
|---|---|
| Pages (from-to) | 216-222 |
| Number of pages | 7 |
| Journal | Berg- und hüttenmännische Monatshefte : BHM |
| Volume | 2017 |
| Issue number | Band 162, Heft 6 |
| DOIs | |
| Publication status | Published - 2017 |
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