Abstract
Derzeit wird die sekundärmetallurgische Schlacke der voestalpine Stahl GmbH im Bereich des Stahlwerkes umgeschlagen. Die gesamte anfallende Schlacke wird nach der Abkühlphase ins Wertstoffzentrum am Standort verfrachtet, um Eisenanteile für den internen Einsatz zurückzugewinnen. Die restliche Schlacke wird sowohl intern als Kreislaufstoff (Sinteranlage, Hochofen) als auch extern als Produkt (z. B. Düngemittel) verwertet.
In systematischer Vorgehensweise wurden seitens voestalpine Stahl GmbH für dieses „Nebenprodukt“ alternative Verwertungsmöglichkeiten gesucht und unterschiedliche Möglichkeiten verglichen. Nach einer Analyse des Istzustandes wurde das Rohgut in seiner mineralischen Zusammensetzung auf trenn- und verwertungsrelevante Eigenschaften hin untersucht, sowie Märkte für allfällige Produkte verglichen.
Die dazu notwendigen Laboruntersuchungen wurden in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Aufbereitung und Veredlung der Montanuniversität Leoben und der Firma ARP Aufbereitung, Recycling und Prüftechnik GesmbH in Donawitz durchgeführt.
Aus den bisherigen Ergebnissen konnten im Konzept die internen Transportrouten optimiert, eine mineralogische Verwertungsbetrachtung abgeschlossen und ein Anlagenfließschema mit unterschiedlichen Ausbaustufen unter besonderer Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit erstellt werden. Ersichtlich wird, wie mit klassischen aufbereitungstechnischen Untersuchungsmethoden auch für mineralische Nebenprodukte in Produktionsbetrieben jene technisch relevanten Erkenntnisse gewonnen werden können, die eine Verwertung unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten ermöglichen.
In systematischer Vorgehensweise wurden seitens voestalpine Stahl GmbH für dieses „Nebenprodukt“ alternative Verwertungsmöglichkeiten gesucht und unterschiedliche Möglichkeiten verglichen. Nach einer Analyse des Istzustandes wurde das Rohgut in seiner mineralischen Zusammensetzung auf trenn- und verwertungsrelevante Eigenschaften hin untersucht, sowie Märkte für allfällige Produkte verglichen.
Die dazu notwendigen Laboruntersuchungen wurden in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Aufbereitung und Veredlung der Montanuniversität Leoben und der Firma ARP Aufbereitung, Recycling und Prüftechnik GesmbH in Donawitz durchgeführt.
Aus den bisherigen Ergebnissen konnten im Konzept die internen Transportrouten optimiert, eine mineralogische Verwertungsbetrachtung abgeschlossen und ein Anlagenfließschema mit unterschiedlichen Ausbaustufen unter besonderer Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit erstellt werden. Ersichtlich wird, wie mit klassischen aufbereitungstechnischen Untersuchungsmethoden auch für mineralische Nebenprodukte in Produktionsbetrieben jene technisch relevanten Erkenntnisse gewonnen werden können, die eine Verwertung unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten ermöglichen.
| Original language | German |
|---|---|
| Pages (from-to) | 326-335 |
| Number of pages | 10 |
| Journal | Berg- und hüttenmännische Monatshefte : BHM |
| Volume | 2017 |
| Issue number | Band 162, Heft 8 |
| DOIs | |
| Publication status | Published - 1 Aug 2017 |
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