FORWÄRTS - Wärmerückgewinnung mittels Trockenschlackegranulation

Research output: Contribution to journalArticleResearch

Abstract

Flüssige Hochofenschlacke bildet eines der größten noch ungenutzten Hochtemperaturpotentiale in der Eisen- und Stahlindustrie. Nach dem Stand der Technik erfolgt die Weiterverarbeitung in nassen Granulationsanlagen, wobei ein feines glasiges Produkt entsteht, der sogenannte Hüttensand, der als Sekundärrohstoff in der Zementindustrie eingesetzt wird. Ziel des Forschungsvorhabens zur Wärmerückgewinnung mittels Trockenschlackegranulation (FORWÄRTS) ist die Weiterentwicklung eines Verfahrens, welches die beim Hochofenprozess produzierte heiße Schlacke trocken granuliert, um ein Produkt mit gleichen oder besseren Eigenschaften gegenüber den herkömmlichen Granulationsmethoden zu erzeugen. Gleichzeitig gilt es auch, die erhebliche thermische Energie der Schlacke zur Wärmerückgewinnung nutzbar zu machen. Dies soll auf Basis von experimentellen Untersuchungen mit schmelzflüssiger Hochofenschlacke am Gelände der voestalpine Stahl GmbH in Linz geschehen.
Original languageGerman
Pages (from-to)328–332
Number of pages5
JournalBerg- und hüttenmännische Monatshefte : BHM
Volume160.2015
Issue number7
DOIs
Publication statusPublished - 3 Jun 2015

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