Abstract
Die Abbildung einer gewünschten Geometrie mittels Schmieden aus einem zylindrischen Vormaterial ist meist nicht in einem einzigen Schritt möglich. Für nahezu 90 % der Schmiedestücke müssen vor Erreichen der Endkontur eine oder mehrere Zwischenformen erzeugt werden, um eine Materialverteilung zu erhalten, die ein faltenfreies Bauteil mit optimaler Materialverteilung im letzten Schmiedeschritt gewährleistet. In der vorliegenden Arbeit wird am Beispiel des Schmiedens eines Pleuels eine einfache Vorgehensweise zur Vorformoptimierung beschrieben, die auch für die praktische Anwendung im täglichen Fertigungsbetrieb geeignet ist. Für den untersuchten Pleuel konnte so mit einem Arbeitsaufwand von wenigen Tagen eine Vorform gefunden werden, die im Vergleich zur bisherigen Gestaltung eine Materialeinsparung von 15 % und damit verbunden eine erhebliche Verringerung des Gesenkverschleißes an der Gratbahn ermöglicht.
| Translated title of the contribution | Vorformoptimierung für das Gesenkschmieden mittels numerischer Simulation |
|---|---|
| Original language | German |
| Pages (from-to) | 413-417 |
| Number of pages | 5 |
| Journal | Berg- und hüttenmännische Monatshefte : BHM |
| Volume | 2008 |
| Issue number | Band 153, Heft 11 |
| DOIs | |
| Publication status | Published - 2008 |
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