Condensate Bank Modelling of Gas Condensate Reservoirs

Publikationen: Thesis / Studienabschlussarbeiten und HabilitationsschriftenMasterarbeit

Organisationseinheiten

Abstract

Eines der zentralen Anliegen in Gas-Kondensat-Sonden ist die Produktivitätsbeeinträchtigung auf Grund von Zweiphasenfluß im Nahbereich einer Produktionssonde. Diese Art von Lagerstätten differieren von gewöhnlichen Trockengaslagerstätten durch ihr komplexes Fließverhalten. Dies spielt unter anderem eine Rolle in Lagerstättenevaluierung, Bestimmung von Reserven oder etwa der Erstellung von Produktionsvorhersagen. Eine Anreicherung von Staukondensat im Nahbereich einer Produktionsbohrung tritt ein wenn der Bohrlochfließdruck unter den Kondensationspunkt fällt. Der wichtigste Parameter zur Bestimmung Produktivität von Kondenssonden ist die effektive Gaspermeabilität im Nahbereich des Bohrlochs, in dem üblicherweise besonders hohe Fließraten auftreten. Der Forschungsschwerpunkt in dieser Diplomarbeit liegt darin, Aufschlüsse über die maßgeblichen Faktoren zu geben, die zum Aufbau einer Flüssigkeitssättigung in Gas-Kondensat-Feldern beitragen, und eine Flussempfindlichkeit zur relativen Permeabilität zu herzuleiten. Dazu wurde sowohl beim rapid-flow als auch beim Kapillarzahl-Effekt in Gas-Kondensat-Lagerstätten der Henderson et al., Heriot-Watt Approach herangezogen. Um dieses Ziel zu erreichen, ein feingerastetes, eindimensionales Radialfluss, kompositionelles, ein Sonden-Modell erstellt, das es erlaubt die Reaktion der Produktionsbohrung in einer Gas-Kondensat-Lagerstätte zu simulieren, und dabei die geschwindigkeitsabhängige relative Permeabilität und non-Darcy-Fluss miteinzubeziehen. Die Lagerstättenumgebung wurde als homogen betrachtet und enthielt keine Wassersättigung. Das kompositionelle Simulationsprogram Eclipse 300 wurde mit der Peng-Robinson Zustandsgleichung verwendet um die folgenden Einflüsse zu genauer zu beleuchten bzw. zu berechnen: Veränderung der Fluideigenschaften mit Druck, Phasenänderung, Prozess-Verknüpfung (Erhöhung der relativen Permeabilität mit Verringerung der Grenzflächenspannung oder Erhöhung der Fließgeschwindigkeit) und gegebenenfalls Trägheit (Abfallen der relativen Permeabilität mit steigender Fließgeschwindigkeit).Die Ergebnisse der Arbeit zeigen, dass non-Darcy-Effekte zu einem zusätzlichen Druckverlust proportional zur Fließrate führen, während eine erhöhte Kapillar-Nummer zu einer reduzieren Kondensatsättigung im Bohrloch-Nahbereich führt. Der gleichzeitige Einfluss von non-Darcy-Effekt und Kapillar-Nummer-Effekt zeigte dabei eine höhrere Relevant bei relative niedrigen Fließraten.

Details

Titel in ÜbersetzungModellierung von sondennaher Kondensatakkumulation in Gaskondensatlagerstätten
OriginalspracheEnglisch
QualifikationDipl.-Ing.
Betreuer/-in / Berater/-in
Datum der Bewilligung26 Mär 2010
StatusVeröffentlicht - 2010