Formsteine – Eine technische Lösung, um kupferhaltige Rest- und Kreislaufstoffe ofengängig zu machen

Publikationen: Beitrag in FachzeitschriftArtikelForschung

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Formsteine – Eine technische Lösung, um kupferhaltige Rest- und Kreislaufstoffe ofengängig zu machen. / Marousek, Lukas; Böhm, Andreas; Tripolt, Thomas et al.

in: Berg- und hüttenmännische Monatshefte : BHM, Jahrgang 167.2022, Nr. 8, 29.07.2022, S. 361-367.

Publikationen: Beitrag in FachzeitschriftArtikelForschung

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title = "Formsteine – Eine technische L{\"o}sung, um kupferhaltige Rest- und Kreislaufstoffe ofeng{\"a}ngig zu machen",
abstract = "Der Schachtofen stellt einen wesentlichen Prozessschritt dar, um geringer Cu-haltige, sekund{\"a}re Einsatzstoffe f{\"u}r die nachfolgende Raffination zu erschlie{\ss}en. Der Gegenstromreaktor setzt allerdings ausreichende St{\"u}ckigkeit und Temperaturstabilit{\"a}t bei geeigneter chemischer Zusammensetzung voraus. F{\"u}r den Einsatz fein- und feinstk{\"o}rniger Stoffe wie Schl{\"a}mme, Granulate und Kr{\"a}tzen, deren Wiedereinsatz betriebsintern im Sinne der Kreislaufwirtschaft sowohl {\"o}kologisch wie auch {\"o}konomisch h{\"o}chst sinnvoll ist, werden neue Agglomerationstechniken zur St{\"u}ckigmachung ben{\"o}tigt. Eine M{\"o}glichkeit bietet die aus der Betonsteinindustrie bekannte, vergleichsweise kosteng{\"u}nstige Steinpresse.Experimentelle Entwicklung nach der Methodik der statistischen Versuchsplanung f{\"u}hrte systematisch von Kleinstversuchen im Laborma{\ss}stab mit speziell entwickelter Versuchsapparaten, {\"u}ber Pilotversuche, in denen Brikettgr{\"o}{\ss}e und Brikettform bereits mit dem industriellen Ma{\ss}stab {\"u}bereinstimmten, zur industriellen Anwendung. In der Prozessabfolge Dosieren, Mischen, Pressen, Aush{\"a}rten wurden Rezepte f{\"u}r einzelne Einsatzstoffe auf Basis hydraulischer Bindemittel entwickelt, um die Festigkeit nach beschr{\"a}nkter Aush{\"a}rtedauer zu optimieren.Die Erkenntnisse konnten unmittelbar in die industrielle Praxis umgesetzt werden.",
author = "Lukas Marousek and Andreas B{\"o}hm and Thomas Tripolt and Josef Pesl",
year = "2022",
month = jul,
day = "29",
doi = "10.1007/s00501-022-01262-y",
language = "Deutsch",
volume = "167.2022",
pages = "361--367",
journal = "Berg- und h{\"u}ttenm{\"a}nnische Monatshefte : BHM",
issn = "0005-8912",
number = "8",

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TY - JOUR

T1 - Formsteine – Eine technische Lösung, um kupferhaltige Rest- und Kreislaufstoffe ofengängig zu machen

AU - Marousek, Lukas

AU - Böhm, Andreas

AU - Tripolt, Thomas

AU - Pesl, Josef

PY - 2022/7/29

Y1 - 2022/7/29

N2 - Der Schachtofen stellt einen wesentlichen Prozessschritt dar, um geringer Cu-haltige, sekundäre Einsatzstoffe für die nachfolgende Raffination zu erschließen. Der Gegenstromreaktor setzt allerdings ausreichende Stückigkeit und Temperaturstabilität bei geeigneter chemischer Zusammensetzung voraus. Für den Einsatz fein- und feinstkörniger Stoffe wie Schlämme, Granulate und Krätzen, deren Wiedereinsatz betriebsintern im Sinne der Kreislaufwirtschaft sowohl ökologisch wie auch ökonomisch höchst sinnvoll ist, werden neue Agglomerationstechniken zur Stückigmachung benötigt. Eine Möglichkeit bietet die aus der Betonsteinindustrie bekannte, vergleichsweise kostengünstige Steinpresse.Experimentelle Entwicklung nach der Methodik der statistischen Versuchsplanung führte systematisch von Kleinstversuchen im Labormaßstab mit speziell entwickelter Versuchsapparaten, über Pilotversuche, in denen Brikettgröße und Brikettform bereits mit dem industriellen Maßstab übereinstimmten, zur industriellen Anwendung. In der Prozessabfolge Dosieren, Mischen, Pressen, Aushärten wurden Rezepte für einzelne Einsatzstoffe auf Basis hydraulischer Bindemittel entwickelt, um die Festigkeit nach beschränkter Aushärtedauer zu optimieren.Die Erkenntnisse konnten unmittelbar in die industrielle Praxis umgesetzt werden.

AB - Der Schachtofen stellt einen wesentlichen Prozessschritt dar, um geringer Cu-haltige, sekundäre Einsatzstoffe für die nachfolgende Raffination zu erschließen. Der Gegenstromreaktor setzt allerdings ausreichende Stückigkeit und Temperaturstabilität bei geeigneter chemischer Zusammensetzung voraus. Für den Einsatz fein- und feinstkörniger Stoffe wie Schlämme, Granulate und Krätzen, deren Wiedereinsatz betriebsintern im Sinne der Kreislaufwirtschaft sowohl ökologisch wie auch ökonomisch höchst sinnvoll ist, werden neue Agglomerationstechniken zur Stückigmachung benötigt. Eine Möglichkeit bietet die aus der Betonsteinindustrie bekannte, vergleichsweise kostengünstige Steinpresse.Experimentelle Entwicklung nach der Methodik der statistischen Versuchsplanung führte systematisch von Kleinstversuchen im Labormaßstab mit speziell entwickelter Versuchsapparaten, über Pilotversuche, in denen Brikettgröße und Brikettform bereits mit dem industriellen Maßstab übereinstimmten, zur industriellen Anwendung. In der Prozessabfolge Dosieren, Mischen, Pressen, Aushärten wurden Rezepte für einzelne Einsatzstoffe auf Basis hydraulischer Bindemittel entwickelt, um die Festigkeit nach beschränkter Aushärtedauer zu optimieren.Die Erkenntnisse konnten unmittelbar in die industrielle Praxis umgesetzt werden.

U2 - 10.1007/s00501-022-01262-y

DO - 10.1007/s00501-022-01262-y

M3 - Artikel

VL - 167.2022

SP - 361

EP - 367

JO - Berg- und hüttenmännische Monatshefte : BHM

JF - Berg- und hüttenmännische Monatshefte : BHM

SN - 0005-8912

IS - 8

ER -