Grundlagen eines semidirekten Recyclingprozesses für Hartmetalle

Publikationen: Thesis / StudienabschlussarbeitDissertation

Organisationseinheiten

Abstract

Die Zielsetzung der vorliegenden Arbeit besteht in dem Aufzeigen des Potenzials für das semidirekte Recycling von Hartmetallen. Im Gegensatz zu den beiden Hauptverfahrens-varianten könnten einerseits Kosten gesenkt bzw. andererseits die Rezyklatqualität verbessert werden. Im Moment fehlen jedoch noch die chemisch kinetischen Grundlagen für ein ausreichendes Prozessverständnis. Ebenfalls gibt es eine Diskussion in der Literatur, ob eine selektive Laugung des Bindermetalls aus dem Substrat ohne Oxidation des Hartstoffes durchführbar ist. Neben einer Literatur- sowie Patentrechtsrecherche, welche den Stand der Technik darlegt, erfolgt die Einführung modifizierter Untersuchungsmethoden um eine sichere Bestimmung des Reaktionsmechanismus zu bewerkstelligen und dabei die übliche Problematik der schrumpfenden Reaktionsfläche zu vermeiden. Ebenfalls lässt sich mit einer Vorbehandlung der Flüssigproben W in sauren Medien zuverlässig quantifizieren, wodurch auch eine Laugungsselektivität ermittelbar ist. Die erhaltene empirische Modellgleichung zeigt in Abhängigkeit der untersuchten Parameter wie sich die Reaktionskontrolle bewusst verändern lässt um derart eine selektive Laugung des Binders ohne Oxidation der Hartphase zu erzielen. Zusätzliche Tastversuche erörtern die Chance auf das gleichzeitige Entfernen von störenden Beschichtungen auf den Substraten sowie einer alternativen Anwendungs-möglichkeit, nämlich dem selektiven Laugen von Cermets.

Details

Titel in ÜbersetzungBasis of a semidirect recycling process for hard metals
OriginalspracheDeutsch
QualifikationDr.mont.
Gradverleihende Hochschule
Betreuer/-in / Berater/-in
  • Luidold, Stefan, Beurteiler A (intern)
  • Friedrich, Bernd, Beurteiler B (extern), Externe Person
StatusVeröffentlicht - 2019