Production Performance Analysis of Horizontal Infill Wells in a Mature Field

Publikationen: Thesis / StudienabschlussarbeitMasterarbeitForschung

Abstract

Im Zuge des Neuentwicklungsprojektes, das sich auf den 16. Torton bezieht, wurden drei horizontale Ölsonden in eine schon erschlossene Lagerstätte abgeteuft. Ziel war es das vorhandene Öl, welches sich am Top der Struktur angesammelt hat abzufördern. Daraus entstand die Idee, die Produktion von bestehenden vertikalen Ölsonden mit den neugebohrten horizontalen Sonden zu vergleichen. Im westlichen Teil des 16.Tortons (Bockfließ) wurden die Horiztonalbohrungen abgeteuft. Die drei Bohrungen wurden auf verschiedene Weise komplettiert und die Komplettierungen wurden in Abhängigkeit von geologischen Gegebenheiten und möglichen Gasvorkommen gewählt. Bockfließ 204 und Bockfließ 208 wiesen kein Gasvorkommen auf und wurden ohne Produktionskolonne komplettiert. BO 204 komplettierte man mit geschlitzten Produktionsrohren und BO 208 mit Produktionsrohren, die mit autonom funktionierenden Zuflussregeleinheiten (autonomous inflow control devices, AICDs) ausgestattet wurden. Bei Bockfließ 205 wurde die Produktionskolonne zementiert um mögliches Gas unter Kontrolle zu behalten. Aus dieser Diplomarbeit wurden Informationen generiert, die Aufschluss über den Produktionsunterschied zwischen horizontalen und vertikalen Bohrungen geben. Zusätzlich wurden, die erstmals verwendeten AICDs, auf ihre Effizient untersucht. Damit all diese Daten verarbeitet werden konnten, beinhaltet diese Arbeit einen generellen Überblick über die theoretischen Hintergrundinformationen bezüglich des Erdölreservoir, Komplettierungsarten, Fördersysteme und Zuflussregeleinheiten. Außerdem wurden verschiedene mathematische Modelle zur Ermittlung der Produktionsperformance von vertikalen und horizontalen Bohrungen besprochen. Diese Berechnungen wurden mittels einer Erdölsoftware namens NEToolTM und MS Excel® durchgeführt. Analysiert wurden drei horizontale und sechs vertikale Ölsonden unter Verwendung von Produktionsdaten der letzten 30 Monate. Die kumulative Ölproduktion der horizontalen Sonden überstieg die Produktion der besten vertikalen Sonde um den Faktor 2,2. Außerdem waren die Ergebnisse der BO 208-Analyse herausstechend. Die Funktion der AICDs bei BO 208 zeichnete sich deutlich durch eine stark abgeflachte Verwässerungskurve ab. Mithilfe der verwendeten Daten und Modellen wurde festgestellt, dass ein statisches NETool(TM)-Modell keine eindeutigen Informationen über das Produktionsverhalten der Horizontalbohrungen liefert. Die Analyse der kumulativen Ölproduktion zeigte, dass Horizontalsonden deutlich mehr Öl zu Tage fördern als vertikale Sonden. Die Anwendung von AICDs zeigten eine deutliche Abflachung des ansteigenden Wasser-Öl Trends, was für zukünftige Bohrungen in Österreich von entscheidendem Vorteil sein wird.

Details

Titel in ÜbersetzungProduktion-Performance Analyse von horizontalen Ölsonden in einer schon erschlossenen Lagerstätte
OriginalspracheEnglisch
QualifikationDipl.-Ing.
Gradverleihende Hochschule
Betreuer/-in / Berater/-in
Datum der Bewilligung19 Okt 2018
StatusVeröffentlicht - 2018