Werkstoffentwicklung bleifreier Messinglegierungen (Teil 3/3)

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Abstract

Der hier vorliegende dritte und letzte Beitrag der Veröffentlichungsserie zur Entwicklung bleifreier Messinglegierungen widmet sich vor allem den bei den untersuchten komplexen Mangan-Silizium-Messinglegierungen auftretenden intermetallischen Ausscheidungen, unter besonderer Berücksichtigung der Mangansilizide.
In den beiden bisherigen Veröffentlichungen (Metall 3/2015 [1] und Metall 6/2015 [2]) wurde wiederholt auf das Entstehen diese Ausscheidungen unter bestimmten Voraussetzungen hingewiesen und die Bildung der Mn5Si3-Phasen in Abhängigkeit von der Zink-, Silizium- und Mangankonzentration in der Kupferbasislegierung, sowie von der Abkühlungsgeschwindigkeit mit empirischen Modellen dargestellt.
Die einschlägige Literatur weist die auch als „Hartphasen“ oder „Hohlprismen“ bezeichneten Ausscheidungen als einzeln vorkommende prismatische Partikel mit einer D88-Kristallstruktur aus. Im Zentrum des vorliegenden Beitrages stehen Phasen die sich beispielsweise in Abhängigkeit der Eisenkonzentration einstellen oder aber sich aufgrund einer speziellen chemischen Zusammensetzung der Hauptlegierungselemente erst ergeben.

Details

OriginalspracheDeutsch
Seiten (von - bis)136-142
ZeitschriftMetall
Band70
Ausgabennummer4
StatusVeröffentlicht - 1 Apr 2016