Hochauflösende Seismostratigraphie des oststeirischen Beckens und der Senke von Weichselbaum unter besonderer Betrachtung der Hydrogeologie (Miozän, Österreich)

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title = "Hochaufl{\"o}sende Seismostratigraphie des oststeirischen Beckens und der Senke von Weichselbaum unter besonderer Betrachtung der Hydrogeologie (Mioz{\"a}n, {\"O}sterreich)",
abstract = "F{\"u}r das Oststeirische Becken wird ein sequenzstratigraphisches Modell pr{\"a}sentiert. Die Sedimente des Karpatiums bis Pannoniums werden in sieben Sequenzen 3. Ordnung eingeteilt. Die Sequenz KAR-1 l{\"a}sst sich im Untersuchungsgebiet nur eingeschr{\"a}nkt beschreiben. Das Badenium wird in drei Sequenzen 3. Ordnung (BAD-1 bis BAD-3) eingeteilt. Im n{\"o}rdlichen F{\"u}rstenfelder Becken beinhalten die Sequenzen BAD-1 bis BAD-3 drei progradierende deltaische Zyklen. Die seismische Fazies des HST der Sequenz BAD-3 l{\"a}sst auf nordw{\"a}rts progradierende Karbonate im zentralen F{\"u}rstenfelder Becken schlie{\ss}en. Im n{\"o}rdlichen F{\"u}rstenfelder Becken ist ein relativer Meeresspiegelabfall von mindestes 50 bis 80 m an der Grenze Badenium-Sarmatium zu beobachten. Das Sarmatium (SAR-1) wird in f{\"u}nf Sequenzen 4. Ordnung unterteilt. Die Tiefen der eingeschnittenen T{\"a}ler an der Sarmatium-Pannonium Grenze lassen auf einen Meeresspiegelabfall von min. 50 m schlie{\ss}en. Das Pannonium des Steirischen Beckens wird in zwei Sequenzen 3. Ordnung (PAN-1 und PAN-2) unterteilt. Die Sequenz PAN-1 wird von zwei Sequenzen, die Sequenz PAN-2 wird von sechs Sequenzen 4. Ordnung aufgebaut. Die MFS der Sequenz PAN-2.6 wird mit der MFS der Sequenz PAN-2 gleichgesetzt, die im Pannonischen Becken mit 9.03 Ma datiert wurde. Aus der nun vorliegenden sequenzstratigraphischen Zuordnung von neogenen Sedimenten des Steirischen Beckens lassen sich lithofazielle Eigenschaften ableiten und damit optimale Aquiferbereiche seismisch voraussagen.",
keywords = "Sequenzstratigraphie, Seismostratigraphie, Oststeirisches Becken, Neogen, {\"O}sterreich, Sequence Stratigraphy, Seismic Stratigraphy, Styrian Basin, Neogene, Austria",
author = "Marcellus Schreilechner",
note = "gesperrt bis null",
year = "2007",
language = "Deutsch",
school = "Montanuniversit{\"a}t Leoben (000)",

}

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TY - THES

T1 - Hochauflösende Seismostratigraphie des oststeirischen Beckens und der Senke von Weichselbaum unter besonderer Betrachtung der Hydrogeologie (Miozän, Österreich)

AU - Schreilechner, Marcellus

N1 - gesperrt bis null

PY - 2007

Y1 - 2007

N2 - Für das Oststeirische Becken wird ein sequenzstratigraphisches Modell präsentiert. Die Sedimente des Karpatiums bis Pannoniums werden in sieben Sequenzen 3. Ordnung eingeteilt. Die Sequenz KAR-1 lässt sich im Untersuchungsgebiet nur eingeschränkt beschreiben. Das Badenium wird in drei Sequenzen 3. Ordnung (BAD-1 bis BAD-3) eingeteilt. Im nördlichen Fürstenfelder Becken beinhalten die Sequenzen BAD-1 bis BAD-3 drei progradierende deltaische Zyklen. Die seismische Fazies des HST der Sequenz BAD-3 lässt auf nordwärts progradierende Karbonate im zentralen Fürstenfelder Becken schließen. Im nördlichen Fürstenfelder Becken ist ein relativer Meeresspiegelabfall von mindestes 50 bis 80 m an der Grenze Badenium-Sarmatium zu beobachten. Das Sarmatium (SAR-1) wird in fünf Sequenzen 4. Ordnung unterteilt. Die Tiefen der eingeschnittenen Täler an der Sarmatium-Pannonium Grenze lassen auf einen Meeresspiegelabfall von min. 50 m schließen. Das Pannonium des Steirischen Beckens wird in zwei Sequenzen 3. Ordnung (PAN-1 und PAN-2) unterteilt. Die Sequenz PAN-1 wird von zwei Sequenzen, die Sequenz PAN-2 wird von sechs Sequenzen 4. Ordnung aufgebaut. Die MFS der Sequenz PAN-2.6 wird mit der MFS der Sequenz PAN-2 gleichgesetzt, die im Pannonischen Becken mit 9.03 Ma datiert wurde. Aus der nun vorliegenden sequenzstratigraphischen Zuordnung von neogenen Sedimenten des Steirischen Beckens lassen sich lithofazielle Eigenschaften ableiten und damit optimale Aquiferbereiche seismisch voraussagen.

AB - Für das Oststeirische Becken wird ein sequenzstratigraphisches Modell präsentiert. Die Sedimente des Karpatiums bis Pannoniums werden in sieben Sequenzen 3. Ordnung eingeteilt. Die Sequenz KAR-1 lässt sich im Untersuchungsgebiet nur eingeschränkt beschreiben. Das Badenium wird in drei Sequenzen 3. Ordnung (BAD-1 bis BAD-3) eingeteilt. Im nördlichen Fürstenfelder Becken beinhalten die Sequenzen BAD-1 bis BAD-3 drei progradierende deltaische Zyklen. Die seismische Fazies des HST der Sequenz BAD-3 lässt auf nordwärts progradierende Karbonate im zentralen Fürstenfelder Becken schließen. Im nördlichen Fürstenfelder Becken ist ein relativer Meeresspiegelabfall von mindestes 50 bis 80 m an der Grenze Badenium-Sarmatium zu beobachten. Das Sarmatium (SAR-1) wird in fünf Sequenzen 4. Ordnung unterteilt. Die Tiefen der eingeschnittenen Täler an der Sarmatium-Pannonium Grenze lassen auf einen Meeresspiegelabfall von min. 50 m schließen. Das Pannonium des Steirischen Beckens wird in zwei Sequenzen 3. Ordnung (PAN-1 und PAN-2) unterteilt. Die Sequenz PAN-1 wird von zwei Sequenzen, die Sequenz PAN-2 wird von sechs Sequenzen 4. Ordnung aufgebaut. Die MFS der Sequenz PAN-2.6 wird mit der MFS der Sequenz PAN-2 gleichgesetzt, die im Pannonischen Becken mit 9.03 Ma datiert wurde. Aus der nun vorliegenden sequenzstratigraphischen Zuordnung von neogenen Sedimenten des Steirischen Beckens lassen sich lithofazielle Eigenschaften ableiten und damit optimale Aquiferbereiche seismisch voraussagen.

KW - Sequenzstratigraphie

KW - Seismostratigraphie

KW - Oststeirisches Becken

KW - Neogen

KW - Österreich

KW - Sequence Stratigraphy

KW - Seismic Stratigraphy

KW - Styrian Basin

KW - Neogene

KW - Austria

M3 - Dissertation

ER -