Recycling einer Mo-50W-Legierung durch Trennung der Oxide

Research output: ThesisMaster's Thesis

Standard

Recycling einer Mo-50W-Legierung durch Trennung der Oxide. / Stögner, Philipp.

2016.

Research output: ThesisMaster's Thesis

Bibtex - Download

@phdthesis{eea7d9177bb647a098b9a1fe07008684,
title = "Recycling einer Mo-50W-Legierung durch Trennung der Oxide",
abstract = "Molybd{\"a}n-Wolfram-Legierungen finden haupts{\"a}chlich im chemischen Apparatebau als Beh{\"a}ltermaterial f{\"u}r Glas- und Metallschmelzen und in der Kerntechnik in Hoch-Temperaturbereichen Anwendung. Oft findet auf Grund der hydrometallurgisch schlechten Trennbarkeit, des hohen Schmelzpunktes und der chemischen Best{\"a}ndigkeit kein Recycling solcher Legierungen statt. Auch in der Prim{\"a}rmetallurgie von Wolfram lassen sich nur Erze mit ausreichend geringem Mo-Gehalt wirtschaftlich verwerten, da die Abtrennung von Molybd{\"a}n nach dem Stand der Technik hohe Wolframverluste bedingt. In dieser Arbeit fand die Untersuchung einer Methode zur Isolierung der Legierungselemente in Form ihrer Oxide statt. Hierf{\"u}r wurden die Unterschiede in deren Dampfdr{\"u}cken ausgenutzt. So weisen die beiden Oxide MoO3 und WO3 Siedetemperaturen von 1.068 bzw. 1.841 °C auf. Die Versuche erfolgten nach einem gleichbleibenden Ablauf bei wechselnden Korngr{\"o}{\ss}en des Einsatzmaterials, Temperaturen sowie Sauerstoffkonzentrationen im Reaktionsgas. Aus einer nachfolgenden Auswertung wurden die Auswirkungen der Parameter auf die Oxidationsdauer und den Trenngrad der Oxide geschlossen. Abschlie{\ss}end fand noch ein Versuch in einem Drehrohrofen statt, um die erhaltenen Ergebnisse unter praxisnahen Bedingungen zu {\"u}berpr{\"u}fen.",
keywords = "Molybd{\"a}n, Wolfram, Oxidation, Recycling, Molybdenum, Tungsten, Oxidation, Recycling",
author = "Philipp St{\"o}gner",
note = "gesperrt bis 20-05-2019",
year = "2016",
language = "Deutsch",

}

RIS (suitable for import to EndNote) - Download

TY - THES

T1 - Recycling einer Mo-50W-Legierung durch Trennung der Oxide

AU - Stögner, Philipp

N1 - gesperrt bis 20-05-2019

PY - 2016

Y1 - 2016

N2 - Molybdän-Wolfram-Legierungen finden hauptsächlich im chemischen Apparatebau als Behältermaterial für Glas- und Metallschmelzen und in der Kerntechnik in Hoch-Temperaturbereichen Anwendung. Oft findet auf Grund der hydrometallurgisch schlechten Trennbarkeit, des hohen Schmelzpunktes und der chemischen Beständigkeit kein Recycling solcher Legierungen statt. Auch in der Primärmetallurgie von Wolfram lassen sich nur Erze mit ausreichend geringem Mo-Gehalt wirtschaftlich verwerten, da die Abtrennung von Molybdän nach dem Stand der Technik hohe Wolframverluste bedingt. In dieser Arbeit fand die Untersuchung einer Methode zur Isolierung der Legierungselemente in Form ihrer Oxide statt. Hierfür wurden die Unterschiede in deren Dampfdrücken ausgenutzt. So weisen die beiden Oxide MoO3 und WO3 Siedetemperaturen von 1.068 bzw. 1.841 °C auf. Die Versuche erfolgten nach einem gleichbleibenden Ablauf bei wechselnden Korngrößen des Einsatzmaterials, Temperaturen sowie Sauerstoffkonzentrationen im Reaktionsgas. Aus einer nachfolgenden Auswertung wurden die Auswirkungen der Parameter auf die Oxidationsdauer und den Trenngrad der Oxide geschlossen. Abschließend fand noch ein Versuch in einem Drehrohrofen statt, um die erhaltenen Ergebnisse unter praxisnahen Bedingungen zu überprüfen.

AB - Molybdän-Wolfram-Legierungen finden hauptsächlich im chemischen Apparatebau als Behältermaterial für Glas- und Metallschmelzen und in der Kerntechnik in Hoch-Temperaturbereichen Anwendung. Oft findet auf Grund der hydrometallurgisch schlechten Trennbarkeit, des hohen Schmelzpunktes und der chemischen Beständigkeit kein Recycling solcher Legierungen statt. Auch in der Primärmetallurgie von Wolfram lassen sich nur Erze mit ausreichend geringem Mo-Gehalt wirtschaftlich verwerten, da die Abtrennung von Molybdän nach dem Stand der Technik hohe Wolframverluste bedingt. In dieser Arbeit fand die Untersuchung einer Methode zur Isolierung der Legierungselemente in Form ihrer Oxide statt. Hierfür wurden die Unterschiede in deren Dampfdrücken ausgenutzt. So weisen die beiden Oxide MoO3 und WO3 Siedetemperaturen von 1.068 bzw. 1.841 °C auf. Die Versuche erfolgten nach einem gleichbleibenden Ablauf bei wechselnden Korngrößen des Einsatzmaterials, Temperaturen sowie Sauerstoffkonzentrationen im Reaktionsgas. Aus einer nachfolgenden Auswertung wurden die Auswirkungen der Parameter auf die Oxidationsdauer und den Trenngrad der Oxide geschlossen. Abschließend fand noch ein Versuch in einem Drehrohrofen statt, um die erhaltenen Ergebnisse unter praxisnahen Bedingungen zu überprüfen.

KW - Molybdän

KW - Wolfram

KW - Oxidation

KW - Recycling

KW - Molybdenum

KW - Tungsten

KW - Oxidation

KW - Recycling

M3 - Masterarbeit

ER -