Recyclingkonzept Baurestmassen: Aufbereitung von Baurestmassen zu verkaufsfähigen Produkten

Research output: ThesisMaster's Thesis

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title = "Recyclingkonzept Baurestmassen: Aufbereitung von Baurestmassen zu verkaufsf{\"a}higen Produkten",
abstract = "Die folgende Diplomarbeit besch{\"a}ftigt sich mit einem Kieswerk in Liechtenstein. Es werden dort unter anderem durch Waschvorg{\"a}nge verkaufsf{\"a}hige Produkte hergestellt. Mit dem Wandel der Zeit wurden auch vermehrt Baurestmassen angenommen, doch wurde nie {\"u}berlegt, inwiefern diese Sekund{\"a}rrohstoffe weiterverwendet werden k{\"o}nnen. Im Sommer 2007 hat der Betrieb begonnen, sich mit den mineralischen Bauabf{\"a}llen zu besch{\"a}ftigen und einige Versuche im Betrieb durchgef{\"u}hrt. Es wurde Mischabbruchgranulat hergestellt und weiters aus diesem Material in der Nassaufbereitungsanlage Recyclingkiessand produziert. Dieser Kiessand wurde f{\"u}r die Betonherstellung genutzt und eine Versuchsplatte im Betrieb betoniert. Es fanden auch Gespr{\"a}che {\"u}ber eine weitere Nutzung des Mischabbruches mit einem Betonhersteller statt, doch sind noch weitere Versuche notwendig. Au{\ss}erdem wurde die Kl{\"a}ranlage f{\"u}r das Schmutzwasser aus dem Prozess erweitert. Es wurde dazu ein Tank installiert, der es einerseits erm{\"o}glicht, mehr Prozesswasser zu speichern und andererseits die Saugh{\"o}he des Pumpensaugrohres zu ver{\"a}ndern, um Energiekosten zu sparen. Der gesamte Umbau wurde bis September 2007 fertiggestellt. Pfl{\"a}stereiabf{\"a}lle, welche zurzeit zum Betonrecycling gemischt werden, wurden ebenfalls aufbereitet. Ein gro{\ss}es Problem ist zurzeit der Schlammteich, welcher aufgrund des hohen Feinanteiles (Ton, Humus, ...) im Lockergestein sehr schnell gef{\"u}llt ist und dadurch auch das Aufbereiten von Aushubmaterial erschwert, da die n{\"o}tigen Platzressourcen nicht vorhanden sind. Die Recyclingbranche hat zurzeit einen enormen Aufschwung erhalten und man ist gefordert durch innovative Aufbereitungskonzepte hoch qualitative Sekund{\"a}rrohstoffe herzustellen. Dieser Aufgabe im Bereich Bauabf{\"a}lle versucht die vorliegende Arbeit Rechnung zu tragen.",
keywords = "recycling, sand, gravel, secondary raw materials, production of concrete, Recycling, mineralische Abf{\"a}lle, Sekund{\"a}rrohstoffe, Mischabbruchgranulat, Betongranulat, Recyclingbeton",
author = "Andreas Schmid",
note = "gesperrt bis null",
year = "2009",
language = "Deutsch",

}

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TY - THES

T1 - Recyclingkonzept Baurestmassen

T2 - Aufbereitung von Baurestmassen zu verkaufsfähigen Produkten

AU - Schmid, Andreas

N1 - gesperrt bis null

PY - 2009

Y1 - 2009

N2 - Die folgende Diplomarbeit beschäftigt sich mit einem Kieswerk in Liechtenstein. Es werden dort unter anderem durch Waschvorgänge verkaufsfähige Produkte hergestellt. Mit dem Wandel der Zeit wurden auch vermehrt Baurestmassen angenommen, doch wurde nie überlegt, inwiefern diese Sekundärrohstoffe weiterverwendet werden können. Im Sommer 2007 hat der Betrieb begonnen, sich mit den mineralischen Bauabfällen zu beschäftigen und einige Versuche im Betrieb durchgeführt. Es wurde Mischabbruchgranulat hergestellt und weiters aus diesem Material in der Nassaufbereitungsanlage Recyclingkiessand produziert. Dieser Kiessand wurde für die Betonherstellung genutzt und eine Versuchsplatte im Betrieb betoniert. Es fanden auch Gespräche über eine weitere Nutzung des Mischabbruches mit einem Betonhersteller statt, doch sind noch weitere Versuche notwendig. Außerdem wurde die Kläranlage für das Schmutzwasser aus dem Prozess erweitert. Es wurde dazu ein Tank installiert, der es einerseits ermöglicht, mehr Prozesswasser zu speichern und andererseits die Saughöhe des Pumpensaugrohres zu verändern, um Energiekosten zu sparen. Der gesamte Umbau wurde bis September 2007 fertiggestellt. Pflästereiabfälle, welche zurzeit zum Betonrecycling gemischt werden, wurden ebenfalls aufbereitet. Ein großes Problem ist zurzeit der Schlammteich, welcher aufgrund des hohen Feinanteiles (Ton, Humus, ...) im Lockergestein sehr schnell gefüllt ist und dadurch auch das Aufbereiten von Aushubmaterial erschwert, da die nötigen Platzressourcen nicht vorhanden sind. Die Recyclingbranche hat zurzeit einen enormen Aufschwung erhalten und man ist gefordert durch innovative Aufbereitungskonzepte hoch qualitative Sekundärrohstoffe herzustellen. Dieser Aufgabe im Bereich Bauabfälle versucht die vorliegende Arbeit Rechnung zu tragen.

AB - Die folgende Diplomarbeit beschäftigt sich mit einem Kieswerk in Liechtenstein. Es werden dort unter anderem durch Waschvorgänge verkaufsfähige Produkte hergestellt. Mit dem Wandel der Zeit wurden auch vermehrt Baurestmassen angenommen, doch wurde nie überlegt, inwiefern diese Sekundärrohstoffe weiterverwendet werden können. Im Sommer 2007 hat der Betrieb begonnen, sich mit den mineralischen Bauabfällen zu beschäftigen und einige Versuche im Betrieb durchgeführt. Es wurde Mischabbruchgranulat hergestellt und weiters aus diesem Material in der Nassaufbereitungsanlage Recyclingkiessand produziert. Dieser Kiessand wurde für die Betonherstellung genutzt und eine Versuchsplatte im Betrieb betoniert. Es fanden auch Gespräche über eine weitere Nutzung des Mischabbruches mit einem Betonhersteller statt, doch sind noch weitere Versuche notwendig. Außerdem wurde die Kläranlage für das Schmutzwasser aus dem Prozess erweitert. Es wurde dazu ein Tank installiert, der es einerseits ermöglicht, mehr Prozesswasser zu speichern und andererseits die Saughöhe des Pumpensaugrohres zu verändern, um Energiekosten zu sparen. Der gesamte Umbau wurde bis September 2007 fertiggestellt. Pflästereiabfälle, welche zurzeit zum Betonrecycling gemischt werden, wurden ebenfalls aufbereitet. Ein großes Problem ist zurzeit der Schlammteich, welcher aufgrund des hohen Feinanteiles (Ton, Humus, ...) im Lockergestein sehr schnell gefüllt ist und dadurch auch das Aufbereiten von Aushubmaterial erschwert, da die nötigen Platzressourcen nicht vorhanden sind. Die Recyclingbranche hat zurzeit einen enormen Aufschwung erhalten und man ist gefordert durch innovative Aufbereitungskonzepte hoch qualitative Sekundärrohstoffe herzustellen. Dieser Aufgabe im Bereich Bauabfälle versucht die vorliegende Arbeit Rechnung zu tragen.

KW - recycling

KW - sand

KW - gravel

KW - secondary raw materials

KW - production of concrete

KW - Recycling

KW - mineralische Abfälle

KW - Sekundärrohstoffe

KW - Mischabbruchgranulat

KW - Betongranulat

KW - Recyclingbeton

M3 - Masterarbeit

ER -