Vergleichsstudie martensitischer korrosionsbeständiger Stähle

Research output: ThesisMaster's Thesis

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@phdthesis{8cde1fda88f149068457cd357175002e,
title = "Vergleichsstudie martensitischer korrosionsbest{\"a}ndiger St{\"a}hle",
abstract = "Das Ziel dieser Diplomarbeit ist die Untersuchung der mechanischen Eigenschaften und des Korrosionsverhaltens von martensitischen, korrosionsbest{\"a}ndigen St{\"a}hlen bei jeweils zwei unterschiedlichen Anlasszust{\"a}nden, um das bisher bekannte Eigenschaftsspektrum zu erg{\"a}nzen. Untersucht wurden zwei konventionell gefertigte G{\"u}ten sowie zwei stickstofflegierte, umgeschmolzene Qualit{\"a}ten. Um die mechanischen Eigenschaften der Stahlg{\"u}ten zu untersuchen wurden Zugversuche, H{\"a}rtepr{\"u}fungen, Schlagbiegeversuche und KIC-Messungen durchgef{\"u}hrt. Bei den mechanischen Eigenschaften f{\"u}hrten h{\"o}here Anlasstemperaturen bei gleicher Austenitisierungstemperatur prinzipiell zu h{\"o}heren Bruch- und Zugfestigkeiten sowie h{\"o}heren H{\"a}rten. Eine Erh{\"o}hung der Anlasstemperatur bewirkte bei zwei der untersuchten G{\"u}ten trotz h{\"o}herer Festigkeit geringere Streckgrenzen als bei niederen Anlasstemperaturen. Bei den Schlagbiegearbeiten erreichte eine der umgeschmolzenen G{\"u}ten unabh{\"a}ngig von der Anlasstemperatur ein H{\"o}chstma{\ss} an Z{\"a}higkeit. Hingegen erzielten die konventionell hergestellten G{\"u}ten die h{\"o}chsten Rissbruchz{\"a}higkeitswerte. Die Korrosionsuntersuchungen beinhalteten Auslagerungsversuche in Essigs{\"a}ure, die Aufnahmen von Stromdichte-Potentialkennlinien und Salzspr{\"u}hnebeltests. Das Anlassen bei niederen Temperaturen bewirkte bei allen G{\"u}ten eine bessere Korrosionsbest{\"a}ndigkeit, als das bei h{\"o}heren Anlasstemperaturen der Fall war. Vor allem bei den umgeschmolzenen, stickstofflegierten G{\"u}ten wurde hier eine sehr hohe Korrosionsbest{\"a}ndigkeit festgestellt.",
keywords = "Martensitische Chromst{\"a}hle, Korrosionsbest{\"a}ndigkeit, Mechanische Eigenschaften, W{\"a}rmebehandlung, martensitic chrome steels, corrosion resistance, mechanical properties, heat treatment",
author = "Gr{\"o}blinger, {Hannes Hermann}",
note = "gesperrt bis 31-03-2019",
year = "2014",
language = "Deutsch",

}

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TY - THES

T1 - Vergleichsstudie martensitischer korrosionsbeständiger Stähle

AU - Gröblinger, Hannes Hermann

N1 - gesperrt bis 31-03-2019

PY - 2014

Y1 - 2014

N2 - Das Ziel dieser Diplomarbeit ist die Untersuchung der mechanischen Eigenschaften und des Korrosionsverhaltens von martensitischen, korrosionsbeständigen Stählen bei jeweils zwei unterschiedlichen Anlasszuständen, um das bisher bekannte Eigenschaftsspektrum zu ergänzen. Untersucht wurden zwei konventionell gefertigte Güten sowie zwei stickstofflegierte, umgeschmolzene Qualitäten. Um die mechanischen Eigenschaften der Stahlgüten zu untersuchen wurden Zugversuche, Härteprüfungen, Schlagbiegeversuche und KIC-Messungen durchgeführt. Bei den mechanischen Eigenschaften führten höhere Anlasstemperaturen bei gleicher Austenitisierungstemperatur prinzipiell zu höheren Bruch- und Zugfestigkeiten sowie höheren Härten. Eine Erhöhung der Anlasstemperatur bewirkte bei zwei der untersuchten Güten trotz höherer Festigkeit geringere Streckgrenzen als bei niederen Anlasstemperaturen. Bei den Schlagbiegearbeiten erreichte eine der umgeschmolzenen Güten unabhängig von der Anlasstemperatur ein Höchstmaß an Zähigkeit. Hingegen erzielten die konventionell hergestellten Güten die höchsten Rissbruchzähigkeitswerte. Die Korrosionsuntersuchungen beinhalteten Auslagerungsversuche in Essigsäure, die Aufnahmen von Stromdichte-Potentialkennlinien und Salzsprühnebeltests. Das Anlassen bei niederen Temperaturen bewirkte bei allen Güten eine bessere Korrosionsbeständigkeit, als das bei höheren Anlasstemperaturen der Fall war. Vor allem bei den umgeschmolzenen, stickstofflegierten Güten wurde hier eine sehr hohe Korrosionsbeständigkeit festgestellt.

AB - Das Ziel dieser Diplomarbeit ist die Untersuchung der mechanischen Eigenschaften und des Korrosionsverhaltens von martensitischen, korrosionsbeständigen Stählen bei jeweils zwei unterschiedlichen Anlasszuständen, um das bisher bekannte Eigenschaftsspektrum zu ergänzen. Untersucht wurden zwei konventionell gefertigte Güten sowie zwei stickstofflegierte, umgeschmolzene Qualitäten. Um die mechanischen Eigenschaften der Stahlgüten zu untersuchen wurden Zugversuche, Härteprüfungen, Schlagbiegeversuche und KIC-Messungen durchgeführt. Bei den mechanischen Eigenschaften führten höhere Anlasstemperaturen bei gleicher Austenitisierungstemperatur prinzipiell zu höheren Bruch- und Zugfestigkeiten sowie höheren Härten. Eine Erhöhung der Anlasstemperatur bewirkte bei zwei der untersuchten Güten trotz höherer Festigkeit geringere Streckgrenzen als bei niederen Anlasstemperaturen. Bei den Schlagbiegearbeiten erreichte eine der umgeschmolzenen Güten unabhängig von der Anlasstemperatur ein Höchstmaß an Zähigkeit. Hingegen erzielten die konventionell hergestellten Güten die höchsten Rissbruchzähigkeitswerte. Die Korrosionsuntersuchungen beinhalteten Auslagerungsversuche in Essigsäure, die Aufnahmen von Stromdichte-Potentialkennlinien und Salzsprühnebeltests. Das Anlassen bei niederen Temperaturen bewirkte bei allen Güten eine bessere Korrosionsbeständigkeit, als das bei höheren Anlasstemperaturen der Fall war. Vor allem bei den umgeschmolzenen, stickstofflegierten Güten wurde hier eine sehr hohe Korrosionsbeständigkeit festgestellt.

KW - Martensitische Chromstähle

KW - Korrosionsbeständigkeit

KW - Mechanische Eigenschaften

KW - Wärmebehandlung

KW - martensitic chrome steels

KW - corrosion resistance

KW - mechanical properties

KW - heat treatment

M3 - Masterarbeit

ER -